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Villingen-Schwenningen Polizei muss aggressive Ruhestörer mit Pfefferspray bändigen

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Einen heißen Sonntagabend erlebte die Polizei in Schwenningen. Die Beamten rückten mit starken Kräften zu drei größeren Einsätzen aus - in einem Fall musste sich die Polizei mit Hilfe von Pfefferspray vor einem drohenden Angriff schützen. Foto: Marc Eich

VS-Schwenningen - Einen heißen Sonntagabend erlebte die Polizei in Schwenningen. Die Beamten rückten mit starken Kräften zu drei größeren Einsätzen aus - in einem Fall musste sich die Polizei mit Hilfe von Pfefferspray vor einem drohenden Angriff schützen.

Die Beamten wurden zunächst gegen 20 Uhr von mehreren Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren an das Landesgartenschau-Gelände gerufen. Diese gaben an, von ungefähr 20 bis 30 Männern angegriffen und geschlagen worden zu sein. Die Angreifer konnten nach Angaben der Polizei unerkannt fliehen.

Für viel Aufsehen sorgte schließlich ein Einsatz im Bereich der Sparkasse an der Harzerstraße. Dort wurde nach Polizeiangaben gegen 22 Uhr eine Ruhestörung gemeldet. Vor Ort stellte sich laut Polizeisprecherin Lena Schweigler heraus, dass die Ruhestörung von zwei Personengruppe verursacht wurde.

Acht Streifenwagen vor Ort

Ob es sich dabei um die vorherigen Angreifer gehandelt hat, ist bislang unklar "Eine Gruppe flüchtete sofort", berichtet sie von der Lage beim Eintreffen der ersten Beamten. Für die Polizei gestaltete sich die Situation wohl alles andere als einfach. Denn die Personen, die kontrolliert werden sollten, zeigte sich unkooperativ und wurden zunehmend aggressiv. "Die Personen wirkten bedrohlich auf die Beamten", berichtet Schweigler.

Um einen drohenden Angriff auf die Polizei zu verhindern, mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen - auch, weil sich die Personen bei der Gewahrsamnahme wehrten.

Personen stark alkoholisiert

So habe ein 19-Jähriger die Polizisten mit einer Flasche und seinen Fäusten bedroht und trat laut Angaben der Beamten bei einer Fixierung seiner Arme einer Polizistin in den Rücken "Wir haben dann letztendlich eine Person in Gewahrsam genommen", so die Sprecherin. Die beteiligten Krawallmacher waren laut Polizeiangaben alkokolisiert - der Alkoholtest zeigte zum Teil Werte von bis zu 1,8 Promille an. Aufgrund der unübersichtlichen Lage wurden für die Beruhigung der Situation zahlreiche Streifenwagen aus dem gesamten Landkreis zusammengezogen. Am Ende, so berichten Zeugen, war die Polizei mit acht Streifen vor Ort - darunter auch ein Hundeführer.

Diese eilten, kurz nach dem Einsatz an der Sparkasse, direkt zum nächsten Einsatz. Denn nur 500 Meter weiter wurde der Polizei gegen 22.30 Uhr eine Streitigkeit zwischen zwei Personen gemeldet. Als die Beamten an der gemeldeten Adresse eintrafen, war von den Streithähnen aber nichts mehr zu sehen, wie Schweigler erklärt. Man habe im Rahmen der Ermittlungen aber dann zwei 16-Jährige feststellen können, die offenbar zuvor in Streit geraten waren. Schweigler: "Es hatte sich aber schon wieder alles beruhigt."

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