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Villingen-Schwenningen Polizei erhält Hinweise auf Sexualstraftäter

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Dieses Phantombild mit einer Seitenansicht des mutmaßlichen Täters veröffentlichte die Polizei. Foto: Polizei

Villingen-Schwenningen - Im Fall einer damals 14-Jährigen, die im August 2014 von einem Unbekannten zunächst betäubt und dann sexuell missbraucht worden sein soll, laufen die Ermittlungen bei der Polizei auf Hochtouren.

Erst vergangene Woche wurde der Fall bei der Polizei bekannt und öffentlich gemacht. Phantombilder, die den mutmaßlichen Täter zeigen, wurden veröffentlicht. Und trotz des langen Zeitraums, der seit der Tat verstrichen ist, sind bei der Polizei schon mehrere – "mehr als fünf und weniger als zehn" – sachdienliche Hinweise eingegangen, so Dieter Popp von der Pressestelle des verantwortlichen Tuttlinger Polizeipräsidiums im Gespräch mit unserer Zeitung. Mehr wolle er aus Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen nicht verraten.

Ein Hemmschuh ist diesbezüglich das lange Zurückliegen der Tat. In sozialen Medien traf es auf großes Unverständnis seitens der Internetnutzer, dass die Polizei den Fall erst jetzt, mehr als ein Jahr danach, öffentlich machte. Tatsächlich jedoch, macht die Pressestelle deutlich, sei die Polizei erst jetzt im Laufe anderer Ermittlungen auf den Fall aufmerksam gemacht worden.

Der Fall soll sich in einem Waldstück beim ehemaligen Krankenhaus Goldenbühl abgespielt haben. Das 14-jährige Mädchen hat demnach offenbar ein wahres Horrorszenario durchlebt: Der Unbekannte soll ihr eine Substanz auf die Nase gedrückt und sie damit betäubt haben. Anschließend habe er sexuelle Handlungen an dem Mädchen vorgenommen, heißt es in der Polizeimeldung.

Hier noch einmal die Beschreibung des mutmaßlichen Täters: etwa zwei Meter groß, 30 bis 40 Jahre alt, sportliche Figur, Vollbart und ein dunkler Teint. Auffällig waren seine große, etwas krumme Nase und seine braunen beziehungsweise schwarzen schulterlangen Haare, die zum Pferdeschwanz zusammengebunden waren.

In Absprache mit dem Amtsgericht Konstanz veröffentlichte die Polizei Phantombilder des Täters. Diese waren über das Wochenende in Zeitungen veröffentlicht und zigtausende Male in sozialen Internetmedien geteilt und worden. Gerade letztgenannte kristallisieren sich durch die Möglichkeit der raschen Verbreitung immer stärker als wertvolles Ermittlungsinstrument für die Polizei heraus.

Um Hinweise bittet die Polizei weiterhin unter Telefon 07721/60 10.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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