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Villingen-Schwenningen Mehr Palliativdienst in Planung

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Der neue Vorstand des Fördervereins "Palliativzentrum VS" besteht aus (von links) Frank ­Schaumann, Juliane Tritschler und ­Reinhard Brücker.Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Dank großer Spendenbereitschaft kann sich der Förderverein "Palliativzentrum VS" weiterhin für eine optimale Ausstattung der 2012 eröffneten Einrichtung direkt beim Schwarzwald-Baar-Klinikum in VS einsetzen. 438 Mitglieder unterstützen zudem mit ihrem Beitrag.

Villingen-Schwenningen. Bei der eigentlich schon für Mai geplanten Mitgliederversammlung berichtete der Vorsitzende Reinhard Brücker, dass der Verein sich an der gerade abgeschlossenen Gestaltung des Klinikgartens mit 65 000 Euro beteiligen und in den ersten Jahren auch für die Pflegekosten aufkommen werde. Vor Ort und auf der Website www.palliativzentrum-vs.de könne man sich das Ergebnis selbst anschauen.

Ein Schwerpunkt der Unterstützung lag und liegt bei der Förderung der personellen Ausstattung des Palliativzentrums in Form der Bezahlung von Fortbildungen und Supervisionen für die Mitarbeiter. Schatzmeisterin ­Juliane Tritschler sprach in ihrem Bericht über Kurse im pflegerischen, ärztlichen, psychoonkologischen und physiotherapeutischen Bereich, die der Förderverein bezahle, wenn das Klinikbudget ausgeschöpft sei.

Das und die Ausstattung der besonderen Station mit speziellen Lagerungsmaterialien, Liederbüchern, Aromaölen und -salben sowie wöchentlich frischen Blumen, einer Waschmaschine samt Trockner, Polsterauflagen für die zuletzt angeschafften Terrassenmöbel und Fachliteratur für das Personal waren die beiden größten Ausgabenposten in 2019. Auch die Honorare für Tier-, Kunst- und Klangschalentherapien wurden vom Verein übernommen.

Dank Spenden in Höhe von 126 000 Euro plus Mitgliedsbeiträgen von rund 14 000 Euro, die das momentane Finanzpolster auf rund 390 000 Euro aufstocken, sei man mit der Klinikleitung derzeit im Gespräch über die Einrichtung eines Palliativdienstes für das gesamte Klinikum. "Palliativpatienten gibt es schließlich nicht nur im Palliativzentrum mit seinen zwölf Betten, sondern in der ganzen Klinik", so Brücker.

250 Patienten wurden 2019 allein im Palliativzentrum betreut. Davon etwa ein Drittel konnte nach durchschnittlich zwei Wochen wieder nach Hause entlassen werden. Falls das nicht möglich sei, erläuterte Juliane Tritschler, selbst Pflegerin dort, bleiben die Patienten so lange, bis sie einen Platz in einem Pflegeheim oder in einem der drei Hospize in Schwenningen, Spaichingen und Singen bekommen.

Vor den Vorstandswahlen verabschiedete Reinhard Brücker den stellvertretenden Vorsitzenden seit Vereinsgründung, Erich Burrer, der nicht erneut kandidierte. Auch Uli Viereck, Beirat seit Anbeginn, stand nicht mehr zur Wahl.

Reinhard Brücker wurde zum Vorsitzenden wiedergewählt, auf Burrer folgt der Palliativmediziner Frank Schaumann. Juliane Tritschler bleibt Schatzmeisterin, und auch die Beisitzer Manfred Allraun, Sonja Gutzeit, Ingrid Hock-Vogt, Werner Hock, Marie Martin und Arnold Willmann erhielten erneut alle Stimmen der anwesenden Mitglieder.

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