Gemeinderat informiert sich über Verfahren zur Bürgerbeteiligung

Villingen-Schwenningen. Der Gemeinderat kommt am Mittwoch, 27. Februar, um 16 Uhr zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung im Theater am Ring zusammen. Das Gremium beschäftigt sich zunächst mit dem Jahresabschluss der Kunsteisbahn.

 

Anschließend geht es um die Frage, wie die Verwaltung nach dem Bürgerentscheid dezentral neu strukturiert werden kann. Hierbei sollen die Bürger weiter beteiligt werden. Kernstück dieses Beteiligungsprozesses könnten eine Planungszelle und ein Bürgergutachten sein. Hans J. Lietzmann von der Bergischen Universität Wuppertal, der solch ein Verfahren entwickelt und bereits in mehreren Kommunen angewandt hat, wird dem Gemeinderat über seine Erfahrungen bei der Bürgerbeteiligung berichten und das Instrument der Planungszelle näher vorstellen.

Um das Thema Bauen geht es in den dann folgenden Punkten der Tagesordnung: Neben dem Bebauungsplan für das Wohngebiet Strangen debattieren die Gemeinderäte unter anderem über die Festlegung des Bauplatzverkaufspreises für das Baugebiet "Brunnenstube" im Stadtbezirk Tannheim und den Neubau der Kindertagesstätte St. Konrad. Die Pläne hierzu hatte die Stadtverwaltung bereits dem Technischen Ausschuss präsentiert. Auch der Umbau des Gymnasiums am Romäusring und neue Räume für die Neckarschule stehen auf der Agenda. Zudem informiert die Verwaltung den Gemeinderat über mögliche Modelle für die Freibewirtschaftung in der Färberstraße. Anfragen der Stadträte beschließen die Sitzung. Die Fragestunde der Bürgerschaft ist gegen 18 Uhr vorgesehen.