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Villingen-Schwenningen Neue Wärmedämmung erzielt Spareffekt

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Freuen sich über die gelungene Sanierung, die ab sofort viele Kosten einsparen wird: (von links) der Hausmeister der Südstadtschule, Leonard Schlegel, der Inhaber der Firma Weber-Dach aus Marbach, Ingo Weber, der Bauleiter der Maßnahme vom Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau, Joachim Zandona, der Schulleiter der Südstadtschule, Elmar Dressel, sowie ein Mitarbeiter der Firma Weber-Dach aus Marbach, Sven Richert. Foto: Stadt VS Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Villingen. Hohe Bundeszuschüsse gibt es für die energetische Sanierung an der Südstadtschule in Villingen.

Als letztes von sechs Förderprojekten, welche die Stadt Villingen-Schwenningen im Rahmen des Kommunalen Investitionsfördergesetztes (KInvFG) vom Bund gefördert bekommt, wurde die oberste Geschossdecke in der Südstadtschule mit einer hochwirksamen Wärmedämmung versehen, informiert die Stadtverwaltung. Dadurch spare die Schule und mit ihr die Stadtverwaltung bis zu 34,7 Megawattstunden Wärme ein. Das sind umgerechnet mehr als 3470 Kubikmeter Erdgas oder 3470 Liter Heizöl. Und das jedes Jahr. "Und das Beste daran: Der Bund bezuschusst die Dämmmaßnahme zu 90 Prozent. So muss von der Investition für Dämmung und Zuarbeiten in Höhe von knapp 285 000 Euro der Stadtkämmerer nur einen Beitrag von 28 500 Euro aufbringen. Bei einem Preis von 60 Cent pro Kubikmeter Erdgas amortisiert sich diese Investition in knapp 14 Jahren", zeigt die Stadtverwaltung weiter auf.

Die alte Geschossdecke der Südstadtschule war mehr als 30 Jahre in Betrieb. Durch die neue Dämmung spare die Stadt in dieser Zeit 104 100 Kubikmeter Erdgas ein, heißt es weiter. Bei einem Preis von 60 Cent pro Kubikmeter Erdgas spare die Stadt in dieser Zeit 62 460 Euro allein bei dieser Maßnahme ein.

In der Summe standen der Stadt im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvFG) mehr als 1,375 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Damit werden seitens des Amtes für Gebäudewirtschaft und Hochbau (GHO) Energieeinsparinvestitionen mit einem Investitionsvolumen von fast 1,53 Millionen Euro umgesetzt. 2019 wurden drei Projekte beendet. Neben der Turnhalle der Bertholdschule in Villingen waren dies der Kindergarten in Tannheim und die Klosterringschule in Villingen, listet die Stadtverwaltung auf.

In diesem Jahr stellte das GHO zwei Projekte fertig. Dies sind die Südstadtschule in Villingen und im Frühjahr die Turnhalle der Hirschbergschule in Schwenningen. Bei beiden wurden die Dächer beziehungsweise die oberste Geschossdecke umfassend erneuert und gedämmt.

Weitere Schulen in VS

Seit Ende 2017 sparen überdies die neuen Fenster in der Bickebergschule in Villingen Energie ein. Dabei werden nicht alle kommunalen Investitionen im Rahmen des Gesetzes vom Bund bezuschusst, sondern nur solche, die einen nachhaltigen Nutzen haben. Dieser Nutzen kann beispielsweise durch Investitionen in Energieeinsparmaßnahmen erreicht werden oder aber in Investitionen zur Luftreinhaltung.

"Die Stadt Villingen-Schwenningen hat ausschließlich Baumaßnahmen angemeldet, die der Einsparung von Energie dienen, denn hier kann die Stadt zweifach sparen. Nicht nur werden durch das Bundesförderprogramm die Investitionen in Energiesparmaßnahmen der Stadt um 90 Prozent gesenkt, sondern auch die jährlichen Ausgaben für Energie und dies über einen langen Zeitraum."

Und weiter: "Das KInvFG wird in dieser Form nicht wieder aufgelegt, sondern durch andere Förderprogramme, die neben Schulen auch für Kindertageseinrichtungen und soziale Einrichtungen gelten, ersetzt. Auch hier ist das GHO fleißig dabei, Fördermittel zu akquirieren. Es wurden in den vergangenen vier Jahren für 27 Bauprojekte des GHO mit einem Investitionsvolumen von 51,5 Millionen Euro finanzielle Fördermittel beantragt. Für diese Projekte werden nach der Beendigung aller Maßnahmen von den verschiedensten ­Förderträgern über 10,5 ­Millionen Euro an Fördermitteln ausgezahlt. Dies entspricht einer durchschnittlichen Förderquote von 20,4 Prozent", erklärt die Stadtverwaltung.

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