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Villingen-Schwenningen Neue Chancen auf Einfamilienhäuser

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Auf der Fläche am Hotel am Kurpark in Villingen sollen neue Wohnhäuser entstehen. Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - Gleich vier Gebiete in der Doppelstadt werden derzeit überplant, um dort insbesondere Einfamilienhäusern entstehen zu lassen. Denn bei der Verwaltung ist man sich einig: Die vorhandenen Bauflächen für diese Art der Bebauung sind weitestgehend ausgeschöpft. Der Technische Ausschuss soll in der kommenden Sitzung am 5. November die entsprechenden Bebauungspläne auf den Weg bringen. Geplant sind unter anderem Sozialwohnungen im Kurgebiet.

Stadtbezirke

Die kleinen Stadtbezirke in Villingen-Schwenningen sollen auch weiter gestärkt werden. Notwendig sind hierfür aber auch Flächen zur Wohnbebauung. Genau hierfür soll Abhilfe geschaffen werden. Dies geschieht unter anderem im Rietheim . Dort hat man das Gebiet "Am Holenbach" im Süden des Stadtbezirks im Blick. Direkt dort sollen auf 13 000 Quadratmetern zwischen Pfaffenweilerstraße und der Verbindungsstraße nach Überauchen insbesondere Einfamilienhäuser entstehen.

Möglich seien ebenso "maßvoll verdichtete Bauformen", wie Doppelhäuser, Reihenhäuser oder kleinere Mehrfamilienhäuser. Der Ortschaftsrat bewilligte das Vorhaben für bis zu 15 Bauplätze bereits mit breiter Mehrheit.

Auch in Weilersbach möchte die Stadtverwaltung reagieren. Das Plangebiet "Schlegelberg" in Verlängerung der Birnbergstraße ist 36 000 Quadratmeter groß und wird derzeit als Grünfläche genutzt. Möglich sind hier bis zu 46 Wohneinheiten, die ähnlich des Gebiets "Am Holenbach" entstehen sollen. Geplant ist eine Ringerschließung mit voraussichtlich zwei Bauabschnitten Auch hier hat der Ortschaftsrat bereits sein Ok gegeben.

Schwenningen

Weil in Schwenningen ebenso Flächen für Einfamilienhäuser fehlen, dass das Wohngebiet Strangen erweitert werden. Hierfür sind knapp 19 000 Quadratmeter vorgesehen. Im weiteren Verlauf der Canstatter Straße – zum Teil entlang des Nordring­ – sollen deshalb insbesondere kleinere Wohnhäuser realisiert werden können. Zur Komplettierung der Erschließungsstruktur soll die Cannstatter Straße und die Besigheimer Straße zu einem Ringstraßensystem umgebaut werden.

Villingen

In Villingens exklusivstem Wohngebiet, dem Kurgebiet, soll an der Oberförster-Ganter-Straße der Kurpark zwischen der Parkresidenz am Germanswald und dem Hotel am Kurpark überbaut werden. Realisiert werden sollen neben Einfamilien- und Doppelhäusern im Südwesten des Gebietes auch Mehrgeschosswohnungen zur Miete inklusive Tiefgaragen. Und: Die Stadt möchte dort sozialgeförderten Wohnraum haben. Geplant sind, entsprechend der Förderrichtlinien, 30 Prozent der dort geplanten Wohnungen als Sozialwohnungen auszuweisen.

Wie viele Wohnungen auf der insgesamt 43 000 Quadratmeter großen Wohnungen entstehen sollen, steht derzeit noch nicht fest. Im Zuge der Bebauung wird ein Großteil der bestehenden Grünflächen überbaut und es werden zahlreiche Gehölze gerodet.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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