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Villingen-Schwenningen Naturschutz wird teurer

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Schwarzwald-Baar-Kreis (ewk). Die grundsätzlichen Entscheidungen und die Förderzusagen für das Naturschutzgroßprojekt Baar (NGP) liegen längst vor.

Mit der Auftragserteilung zur Erstellung des Pflege- und Entwicklungsplanes an die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) zum Preis von 635 678 Euro hat der Kreistagsausschuss für Technik, Umwelt und Gesundheit jetzt die ersten Schritte zur Umsetzung des Millionenprojekts auf den Weg gebracht.

2013 wurden Teile der Baar und der Baaralb aufgrund ihrer internationalen Bedeutung für den Naturschutz als "NGP Baar" zum Schutz und zur nachhaltigen Sicherung von national bedeutsamen und repräsentativen Naturräumen in das Förderprogramm des Bundesumweltministeriums aufgenommen.

59 Prozent der Fläche in öffentlicher Hand

59 Prozent der 14 Kerngebietsflächen befinden sich bereits im Besitz der öffentlichen Hand. Davon sind 34 Prozent als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Seit Oktober leitet Thomas Kring die Geschäftsstelle des NGP Baar, die inzwischen im Umweltzentrum Schwarzwald-Baar auf der Möglingshöhe im ehemaligen Gelände der Landesgartenschau Villingen-Schwenningen untergebracht ist. In der Planungsphase 1 sollen bis März 2016 die Maßnahmen zur Erreichung der Projektziele erarbeitet und in einem Pflege- und Entwicklungsplan dargestellt werden.

Die Hochschule habe für das vorgegebene Leistungsbild das preisgünstigste Angebot abgegeben, und an Kompetenz und Zuverlässigkeit bestünden keine Zweifel, so die Verwaltung.

Die Vergabe der Arbeiten löste im Fachausschuss Fragen und eine längere Diskussion aus. Man habe die Zulässigkeit der HfWU geprüft, entgegnete Dezernent Joachim Gwinner. Ursprünglich war man von einem Kostenvolumen von 366 500 Euro für das NGP Baar ausgegangen. Unter der Maßgabe, dass Bund und Land 75, beziehungsweise 15 Prozent der Gesamtkosten übernehmen, verbleiben für die Landkreise Schwarzwald-Baar und Tuttlingen 11 521 und 3836 Euro an zu erwartenden Mehrkosten. Als Beteiligte kommen auf die Kreise noch einmal 11 521 Euro und auf die zehn Gemeinden 11 561 Euro Mehrkosten zu. Auf drei Jahre verteilt, so Gwinner, sei das überschaubar.

Das Projektgebiet zwischen den Großlandschaften Schwarzwald und Schwäbische Alb umfasst etwa 440 Quadratkilometer und erstreckt sich auf Teilflächen von Königsfeld, Mönchweiler, Brigachtal, Villingen-Schwenningen, Bad Dürrheim, Donaueschingen, Bräunlingen, Hüfingen und Blumberg sowie auf Geisingen im Landkreis Tuttlingen.

 
 

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