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Villingen-Schwenningen Nach Ekel-Alarm: "Gourmet"-Chef spricht

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Zhigno Yang vom Gourmet-Tempel steht in der Küche des Restaurants. Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - Nach der Berichterstattung über die hygienischen Beanstandungen der Lebensmittelkontrolleure hat der Inhaber des betroffenen Asia-Restaurants Stellung bezogen. "Ich achte immer auf Qualität, bei mir gab es nie verdorbene Lebensmittel", stellt Zhigno Yang klar. Im Frühjahr 2017 habe er das Restaurant übernommen, modernisiert und als "Gourmet Tempel" in der Villinger Straße eröffnet.

Der 34-Jährige möchte konkret auf die Mängel eingehen, die vonseiten des Landratsamtes veröffentlicht wurden. In diesem Zusammenhang stellt er jedoch ebenfalls klar, dass die Auffassungen der Kontrolleure zu den geforderten Maßnahmen "unterschiedlich waren". Und: "Gerne darf ein Gast bei mir in die Küche schauen und sich davon überzeugen, dass alles sauber ist."

Verunreinigte Arbeitsgeräte: Die Kontrolleure seien zu einer Zeit gekommen, zu der in der Küche bereits Hochbetrieb herrschte, "da waren die Arbeitsgeräte natürlich bereits benutzt". Diese würden in der Mittagspause und am Abend aber gereinigt.

Falsche Temperatur im Kühlraum: "Es stimmt, dort war es zu warm", berichtet Yang. Das habe jedoch daran gelegen, dass die Köche zuvor häufiger rein und rausgegangen seien und die Temperatur daraufhin kurz stieg. Vor den Augen der Mitarbeiter des Landratsamtes habe er deshalb auch das dort vorhandene Geflügelfleisch und die Meeresfrüchte entsorgt, "verdorben war jedoch nichts". Dass der Lachs für das Sushi zu warm vorgehalten wurde, würde daran liegen, dass die dafür genutzten gekühlten Behälter häufiger offen stehen – schließlich würde der Lachs in einer hohen Frequenz für das Sushi verarbeitet.

Gefrorene Lebensmittel: Es sei ein Fehler gewesen, dass die Abtau-Flüssigkeit nicht abfließen konnte – das habe er mit den Köchen besprochen. Bei der "stinkenden Flüssigkeit" würde es sich um das Abtauwasser handeln, "das riecht normal wie Fleisch- oder Fischwasser". Für den Betrieb aufgetaute Lebensmittel hätte er nicht wieder eingefroren, stellt der Inhaber klar.

Hygienische Mängel im Küchenbereich: Die Beanstandung der "massiven Verschmutzung" kann sich Yang nicht erklären, selbstverständlich würde die Küche jeden Tag gereinigt. Bei den verunreinigten Reinigungsutensilien würde man nun ein genaues Auge darauf werfen. Den Eisbereiter für das Flockeneis, welches mit Lebensmitteln nicht in Kontakt kommt, habe man gereinigt.

Sanitäre Anlagen für Mitarbeiter: "Es gab eine Verstopfung im Pissoir, das stimmt", gibt der Inhaber zu. Dieses habe man repariert, die Toilette würde man jeden Abend reinigen und Seife sowie Papierhandtücher auffüllen. Die Beanstandungen seien eine Woche darauf auch alle beseitigt gewesen.

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