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Villingen-Schwenningen Nach Absage beim "Supertalent" geht's weiter

Von
Ray Style aus Villingen-Schwenningen nimmt jede Herausforderung mit guter Vorbereitung an. Foto: Style

Villingen-Schwenningen - Er springt durch brennende Stahlreifen und legt sich auf ein Brett mit scharfen Nägeln: Ray Style ist Artist und Showkünstler.

Ray Style wurde in Schwenningen als Jürgen Sawczuck geboren, ist in Villingen aufgewachsen und seit 20 Jahren selbstständig als Artist und Showkünstler. Kürzlich trat er in der RTL-Show "Deutschland sucht das Supertalent" auf, wo er durch einen brennenden Stahlreifen, der mit Macheten gespickt war, sprang. Anschließend legte er sich auf ein Brett mit scharfen Nägeln und auf einem Brett auf seiner Brust malträtierte ihn eine Sportlerin mit Seilspringen.

Auf die Frage, wieso er sich so etwas antue, vor allem, nachdem ihn Dieter Bohlen, Bruce ­Darnell und Nazan Eckes nicht in die nächste Runde ließen, antwortet Style, dass er eigentlich nicht zu dieser Show wollte, sich dann aber überreden ließ. "Es hat mir nichts ausgemacht, dass ich nicht weiterkam, ich bin anschließend zufrieden nach Hause gefahren", betont er. Bohlen und Kollegen hatten ihn nicht weitergelassen, da sie eine Show, in der man sich Schmerzen zufügt, nicht befürworten.

Mit dem Auto nach Berlin

Nach Style trat ein Mann auf, der sich ein Schwert durch die gespaltene Zunge zog: "Verstehen Sie das?" will der Schwarzwälder Bote wissen. Dazu möchte der Artist nichts sagen, so, wie er überhaupt nichts über die Show und was alles hinter den Kulissen passiert, sagen darf. Es gebe keine Party, man trete auf, sage anschließend tschüss, das war es, erklärt er.

Er sei von Villingen mit seinem Auto nach Berlin zur Show gefahren und natürlich auch zurück. Die Frage, warum er nicht geflogen sei, erübrigt sich, man hätte ihn kaum mit einem Stapel Macheten in das Flugzeug gelassen.

Übrigens gehöre die Nummer mit dem Nagelbrett nicht zu seinen Shows, die habe er einmalig in Berlin gezeigt, sein Rücken sei erst nach einer Woche wieder verheilt gewesen, meint er trocken.

Aber es interessiert schon, wie er Artist und Showkünstler wurde und Style erzählt: Nach dem Abitur habe er eine Ausbildung im Sport-Einzelhandel absolviert, in dem Beruf zwei Jahre gearbeitet, aber schon mit 14 Jahren mit der chinesischen Kampfkunst KungFu begonnen. Mit 16 Jahren habe er begonnen, KungFu zu unterrichten und erste kleine Showauftritte gemacht. Ursprünglich habe er in den Polizeidienst gehen wollen, doch bald gemerkt, dass sich dieser Beruf zeitlich nicht mit seinem Hobby als Künstler vereinbaren lasse. "Wir waren zuerst zu Dritt, dann zu Zweit und anschließend war ich alleine und machte mich 1994 selbstständig, erklärt er.

Angst nein, aber Respekt

Auf die Frage, ob er keine Angst habe, durch den brennenden Ring, der mit Macheten gespickt sei, zu springen, antwortet der Künstler: "Angst nein, aber Respekt." Das Schwierigste sei für ihn der jeweilige Boden, von dem er abspringe. Ideal sei ein leicht federnder Boden, bei einem harten, so sei es in Berlin gewesen, müsse er mit mehr Kraft abspringen, aber nicht zu stark, sonst streife er die Messer, fährt er fort.

Style, der schon drei Mal zum Künstler des Jahres gewählt wurde, hatte von 2008 bis 2012 Florian Silbereisen gecoacht und ihn 2009 auf einer Live-Tournee begleitet. Fit halte er sich mit Jogging, Stretchen und mehrmaligem Training pro Woche. Bei seiner Ernährung achte er darauf, Nahrung mit wenig Zusatzstoffen einzukaufen.

Er moderiere manchmal Shows, so wie einen Tattoo-Wettbewerb. Styles kann man unter Raystyle.info oder über Künstleragenturen buchen. Er bietet auch Mitmachaktionen für Kinder an. Seit einem Dreiviertel Jahr hat er als zweites Standbein ein Dienstleistungsgewerbe.

Für andere Hobbys habe er keine Zeit mehr, aber ihn interessiere das Weltgeschehen, er möchte nie aufhören zu lernen und sich immer weiter selbst erfahren, betont er.

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