Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Villingen-Schwenningen Musikalische Darbietung auf hohem Niveau

Von
Die fünfköpfige Band "Lucille" besteht aus Jürgen Klink am Schlagzeug (links), Jan Bartel, E-Gitarre, der Sängerin Anna Neuberger, Björn Eggert am E-Bass und Sören Hansa, der ebenfalls singt und E-Gitarre spielt. Foto: Dietrich Foto: Schwarzwälder Bote

Die Band Lucille ist eine zusammengewürfelte Truppe aus Künstlern, die leidenschaftlich gerne Musik machen. Was sie auszeichnet und welche Kompromisse man als Band machen muss, erfährt der Schwarzwälder Bote bei einem Interview im Proberaum der Gruppe.

VS-Schwenningen. Cover-Rocksongs von Bryan Adams, Pink oder Green Day gehören zum Repertoire von "Lucille". Die fünfköpfige Band besteht aus der Sängerin Anna Neuberger, Sören Hansa singt ebenfalls und spielt E-Gitarre, Björn Eggert am E-Bass, Jürgen Klink am Schlagzeug und Jan Bartel, ebenfalls E-Gitarre.

Die Bandmitglieder kommen nicht nur aus verschiedenen Orten der Region, sie sind auch ganz unterschiedlich. "Wir sind ein bunter Mix aus allem. Was uns verbindet, ist die Musik", sagt Neuberger. Auch wenn sich die Band auf Coversongs spezialisiert hat, "interpretieren wir die Songs immer in unserem eigenen, rockigen Stil", sagt Klink. Es sei nicht das Ziel, eine Band zu kopieren. Denn das gehe meistens schief. Im Vordergrund steht, dass der Song auf die individuellen Bedürfnisse der Musiker angepasst wird. Sie hätten aber auch noch nie darüber nachgedacht eigene Lieder zu schreiben. "Bei vielen Veranstaltern kommen eigene Songs nicht gut an. Vor allem wenn man sich als Band noch keinen Namen gemacht hat, kommt man mit Coversongs weiter", erklärt Eggert.

"Lucille" hat sich aus einer anderen Band entwickelt. In der jetzigen Konstellation spielen die Mitglieder seit zwei Jahren. Der Bandname entstand bei einem gemütlichen Abend. "Einen passenden Namen zu finden ist gar nicht so leicht", sagt Klink. Aus dem Gespräch heraus seien sie dann auf den Namen des Baseballschlägers aus der Fernsehserie "The Walking Dead" gekommen. "Damit konnte sich dann jeder identifizieren", sagt Hansa.

Was "Lucille" von anderen Coverbands abhebt, sei der musikalische Anspruch. "Wir wollen die Lieder nicht nur runterspielen", sagt Hansa. Ob ein Lied in das Song-Repertoire aufgenommen wird, würde ganz an den zwei Sängern liegen. "Natürlich muss ein Lied uns auch packen, aber nur wenn der Gesang klappt, können wir auch spielen", meint Klink. Songvorschläge kämen dabei von allen. "Man muss dann auch mal was spielen, was nicht unbedingt sein Lieblingslied ist", führt Klink weiter aus. Aber das sei der Kompromiss, den man in einer Band eingehen muss. Zumal es sich bei "Lucille", wie sie selbst sagen, um einen Haufen zusammengewürfelter Leute handelt, die sich abseits von der Musik vielleicht nie gefunden hätten.

Einen Proberaum zu finden war schwer

Einmal in der Woche trifft sich die fünfköpfige Band in ihrem Proberaum in der Neckarstadt. Ein Ort zum Spielen war nicht leicht zu finden. "Wir sind nur durch Zufall an unseren jetzigen Proberaum gekommen, weil wir im Nebenraum geprobt haben und uns gleich gemeldet haben, als er frei wurde", berichtet Hansa. Die bisherigen Auftritte, zum Beispiel in der Scheuer und bei der Kulturnacht, seien stets gut besucht gewesen. "Die Rückmeldung der Fans war bisher immer positiv", sagt Bartel.

"Lucille" ist ein gut eingespieltes Team. Das bekommt der Schwarzwälder Bote auch bei einem kleinen, exklusiven Konzert im Proberaum der Gruppe zu hören. Die Harmonie der einzelnen Instrumente stimmt einfach, wenn sie zusammen spielen.

Am Samstag, 22. September, ist Lucille nachmittags auf dem Baustellenfest am Marktplatz zu hören. Und ebenfalls am Samstag, 20. Oktober, ab 18.30 Uhr beim Rocktoberfest im Gasthaus Wildpark. Das Ziel für die Zukunft ist klar: Weiterhin zusammenbleiben und viele Bühnen bespielen.

Der Schwarzwälder Bote geht in Schwenningen auf die Suche nach kreativen Köpfen jeden Alters aus verschiedenen Bereichen. Kennen Sie jemanden oder haben Sie selbst ein kreatives Hobby, über das es sich lohnt zu berichten? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Telefon: 07720 / 851820, Email: redaktionschwenningen@schwarzwaelder-bote.de. Über die Internetseite www.schwarzwaelder-bote.de/kuenstler-in-villingen-schwenningen, finden Sie alle Künstler der Serie.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.