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Villingen-Schwenningen Mühlhausen steckt seine Ziele ab

Von
Drei scheidenden Bezirksbeiräte Karlheinz Wiehl (von links), Helmut Haller und Günter Kahrs wünschen dem neu gewählten Bezirksbeirat mit Jürgen Roth, Andreas Kohler, Daniel Wannack, Stefan Frech, Roland Moser, Jelis Kopp, Thorsten Bartmann und Jan Bader viel Erfolg. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder Bote

Oberbürgermeister Jürgen Roth eröffnete in seiner Funktion als Vorsitzender die neue Wahlperiode des Bezirksbeirats Mühlhausen mit der feierlichen Verabschiedung der ausscheidenden Gremiumsmitglieder und der gemeinsamen Verpflichtung der acht neu gewählten Bezirksbeiräte.

VS-Mühlhausen. Ein Ziel der kommenden fünf Jahre sieht er darin, den Ort als Bestandteil von städtischer Kultur und städtischem Geschehen noch intensiver zu integrieren. Mit der sukzessiven Optimierung der Dorfmitte, der maßvollen Verwendung der Erträge aus dem vor Jahren umgesetzten Verkauf der Aktienpakete, der Umgestaltung der Hauptstraße oder der Suche nach Wohnraum steht Mühlhausen in den kommenden Jahren vor einigen großen Herausforderungen.

Personelle Veränderungen

Mit Verwaltungskraft ­Claudia Ziegler-Bogdanski und den beiden einstimmig als stellvertretende Bezirksbeiräte gewählten Andreas Kohler und Jelis Kopp steht ihm an vorderster Front ein zuverlässiges Team zur Seite, das sich für die Umsetzung der Ziele engagiert.

Newcomerin Jelis Kopp übernahm auf Anhieb diese Zusatzaufgabe im Bezirksbeirat, in dem mit Jan Bader und Raimondo ­Favero zwei weitere Neumitglieder mitwirken. Sie ersetzen Helmut Haller, Karlheinz Wiehl und Günter Kahrs, die das Gremium auf eigenen Wunsch nach 35, 20 beziehungsweise zehn Jahren verließen.

Claudia Ziegler-Bogdanski berichtete zum Einstieg in die thematischen Beratungen über die noch ausstehenden Investitionen im laufenden Jahr. Sie erwähnte unter anderem den Kauf eines Defibrillators, die Fertigstellung des zweiten Sanierungsabschnitts Spielplatz und die Anschaffung von Mitfahrerbänkle. In einem ersten Schritt entschied sich der Bezirksbeirat zum Kauf von zwei Exemplaren, die neben den Bushaltestellen deutlich erkennbar in Fahrtrichtung Schwenningen stehen. Das Angebot gilt als ergänzende Bereicherung für den öffentlichen Nahverkehr und wird im Falle einer guten Akzeptanz mit weiteren Bänken, auch in Fahrtrichtung Trossingen, erweitert.

Arbeiten am Schopf

Die Sanierung des Gemeindeschopfs ist abgeschlossen. Jetzt geht es an die Einfassung des Platzes zwischen Schopf und neuer Garage. Sie soll mit einem Holzbau und einem Tor mit Kosten in Höhe von 3500 Euro erfolgen. Wenige, dafür kostenintensive Projekte prägen die Liste der Wünsche für den Haushalt 2020. 35 000 Euro sind im dritten Sanierungsschritt des Spielplatzes für den Kauf eines Spielgeräteensembles für Mädchen und Jungen unter drei Jahren und die Kinder des Kindergartens vorgesehen.

Einstimmig beschloss der Bezirksbeirat im Zuge der Neugestaltung der Zufahrt im Pfarrer-Mesle-Weg die Investitionskosten für die Kirchengemeinde mit einem Zuschuss in Höhe von 11 500 Euro zu entlasten.

Prognose bis 80 000 Euro

Eine Wundertüte mit einigen Unbekannten ist die geplante Neuanschaffung eines Steges im Naturschutzgebiet in Richtung Tuningen. Erste Kostenprognosen, die sich aus Diskussionen mit dem Regierungspräsidium ergaben, gehen von einer Investition zwischen 30 000 und 80 000 Euro aus. Für Oberbürgermeister Jürgen Roth war diese Prognose auf Grund unklarer Gestaltungs- und Sicherheitsvorschriften zu vage. Er folgte deshalb dem Vorschlag des Bezirksbeirats, die Kostenberechnung für das geplante Bauwerk von einem einheimischen Schlosser berechnen zu lassen. Notwendig ist der Neubau des ungefähr 40 Meter langen Steges, da der Wanderweg durch das Naturschutzgebiet im Jahr ungefähr sechs Monate lang schwer begehbar ist.

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