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Villingen-Schwenningen Mobbing ist wie Diktatur im Klassenzimmer

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Von Inanna Tribukait

VS-Villingen. "Mobbing ist ein kleines Nazireich im Klassenzimmer", verkündete Referentin Petra Sartingen bei ihrem Vortrag "Das System der Schikane", der am Donnerstagabend vor interessierten Eltern und Lehrern im Gymnasium am Romäusring stattfand.

Über zwei Stunden hinweg trug die Referentin erst vor und ließ den Zuschauern danach Raum für ihre Fragen zum Thema. Mobbingopfer, das stellte sie ganz deutlich heraus, könne jeder werden. Die "Täter", oft Kinder mit hohem Geltungsbedürfnis, suchten in einer Testphase nach einem Kind, das sich durch Ausnutzung seiner Schwachstellen zum Opfer eignet. Mobbing ließe sich in drei Phasen aufteilen, erläuterte Sartinger, zunächst die Testphase, die Phase in welcher handfeste Schikane noch präventiös verhindert werden kann. Darauf folgt die Konsolidierungsphase, in der das Kind mit hohem Geltungsbedürfnis immer mehr Anhänger um sich schare, der Zeitpunkt der Intervention, und zum Schluss die Manifestationsphase, in der intervenieren nur noch selten sinnvoll beziehungsweise möglich sei. Mit Beispielen veranschaulichte die Referentin die verschiedenen Mobbingphasen und die möglichen Interventionsschritte und zeigte Sammlungen von verschiedenen Beleidigungen, die die Opfer ertragen müssen. Die Zuhörer zeigten sich tief betroffen.

Einige fragten unsicher, wie man Mobbing denn beim eigenen Kind erkennen könne und natürlich auch, wie man betroffenen Kindern helfen könne. Um Mobbing zu erkennen, so die Referentin, müsse man mit dem Kind reden, beobachten, ob es zu Freunden oder Geburtstagsfeiern eingeladen wird. Sollte dies nicht der Fall sein und das Kind sich offensichtlich nicht wohl fühlen, so sei es ganz wichtig, nicht über den Kopf des Kindes hinweg zu handeln, sondern mit ihm über mögliche Lösungsstrategien zu sprechen und außerdem den Kontakt zu der Schule zu suchen.

Weitere Informationen: www.konflikt-kultur.de

 
 

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