Villingen-Schwenningen (cos). Mit Trillerpfeifen, Kugelbäuchen und Kinderwagen zum Protest – die Hebammen des Schwarzwald-Baar-Kreises bekamen gestern bei ihrem Flashmob in der Villinger Innenstadt kräftig Unterstützung. Im Gänsemarsch und in Schlangenlinien warben sie lautstark für ihre Anliegen: freie Wahl des Geburtsortes, Sicherung von Hebammen-Standorten in Wohnortnähe in ganz Deutschland und keine Kürzungen ihrer Bezüge mehr. Im Schwarzwald-Baar-Kreis agieren etwa 40 bis 50 freiberufliche Hebammen, rund 30 sind angestellt. Dabei verteilen sich aufgrund Teilzeit-Beschäftigungsverhältnisse 19 Stellen auf 30 Personen, so Adelheid Zeidler, Vorsitzende des Hebammen-Kreisverbands Schwarzwald-Baar. "Hallo, was geht?! Einen guten Start ins Leben, wird’s ohne uns nicht geben", mit diesem Slogan rückten die Hebammen ihre wichtige Tätigkeit ins rechte Licht.