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Villingen-Schwenningen Mission für die Jugendfeuerwehr

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Christian Krause, Abteilungskommandant der Feuerwehr Schwenningen hat sich etwas Besonderes für die Jugendfeuerwehr einfallen lassen: Mit einem Sommerrätsel sollen die Mitglieder auch in der coronabedingten Pause Fit in der feuerwehrtechnischen Theorie bleiben. Foto: Semenescu Foto: Schwarzwälder Bote

Abteilungskommandant der Feuerwehr Schwenningen Christian Krause hat für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr ein spannendes Rätsel auf die Beine gestellt.

VS-Schwenningen. Seit März mussten die Übungsdienste für die Jugendfeuerwehr aufgrund der derzeitigen Corona-Beschränkungen eingestellt werden. Damit die Mitglieder trotzdem noch eine Aufgabe in den Ferien bekommen, hat sich Christian Krause, Abteilungskommandant der Feuerwehr Schwenningen, etwas Besonderes einfallen lassen.

"Ich freue mich, wenn die Jugendlichen auch in der Ferienzeit trotz der ausfallenden Treffen an uns denken", betont er in einem Gespräch mit unserer Zeitung. So kam dem Kommandanten die Idee auf, ein Sommerrätsel ins Leben zu rufen.

Die derzeit 17 Kinder und Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr haben das Rätsel bereits nach Hause zugeschickt bekommen. Die Aufgabe besteht darin, das Buch "Das ABC der Jugendfeuerwehr" von Philip Junkersdorf zu lesen und dazu 20 verschiedene Fragen zu beantworten.

Bis zum 11. September muss der ausgefüllte Antwortbogen dann wieder zur Feuerwehr Schwenningen zurückgeschickt werden. Als Belohnung erhalten alle, die bei dem Rätsel mitgemacht haben, einen Gutschein, erklärt Krause.

Die Fragen sind unterschiedlich aufgebaut. So gibt es verschiedene Antwortmöglichkeiten, unter anderem auch einen Buchstabensalat. Der Abteilungskommandant habe das Rätsel selbst konzipiert und freut sich über jeden, der mitmacht.

Auch die Einsatzabteilung durfte sich zu Beginn der Pandemie nicht wie gewohnt treffen, mittlerweile sei dies wieder in kleinen Gruppen von zehn Personen möglich, erzählt der Kommandant. Ab dem 12. September darf sich dann auch wieder die Jugendfeuerwehr treffen – "unter den üblichen Hygienevorschriften natürlich", so Krause.

Gemeinsame Treffen werden vermisst

Dass sich die Jugendfeuerwehr in den vergangenen Wochen nicht treffen durfte, sei für alle Beteiligten schwierig gewesen. "Ich habe schon von vielen Feuerwehren gehört, die in dieser Zeit einige Austritte aus der Jugendfeuerwehr hatten", sagt Krause. Das sei vor allem deshalb problematisch, weil im Durchschnitt etwa 40 Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen werden. Das sei mitunter auch seine Motivation gewesen, ein Sommerrätsel für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr zu kreieren. "In dieser Zeit ist auch das Kameradschaftsleben auf der Strecke geblieben", fügt der Kommandant hinzu.

Bevor es am 12. September bei der Jugendfeuerwehr wieder losgehen soll, werde sich der Abteilungskommandant in der ersten Septemberwoche zusammen mit dem Jugendwart und anderen Kommandanten über das Vorgehen in der Zukunft beraten. Dazu gehöre unter anderem die richtige Einhaltung der coronabedingten Hygienerichtlinien. Bei der Jugendfeuerwehr können Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren eintreten. In dieser Zeit haben sie die Möglichkeit, eine feuerwehrtechnische Ausbildung zu absolvieren, in der die Grundinhalte einer Löscheinheit bei der Feuerwehreinheit spielerisch vermittelt werden. Unter anderem finden regelmäßig Schwimmwettkämpfe, Fußballturniere, Pokalwettbewerbe oder auch Sternfahrten statt. "Das alles fand statt, als Beschränkungen und CO noch kein Thema waren", betont Krause. Der Abteilungskommandant würde sich über neue Gesichter bei der Jugendfeuerwehr freuen.

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