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Villingen-Schwenningen Messebetreiber geben Ausblick auf 2020

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Die Südwest-Messe wird wieder einer der Höhepunkte im Messekalender 2020. Foto: SMA/Kienzler

Villingen-Schwenningen - Die Südwest Messe- und Ausstellungs-GmbH blickt auf ein spannendes Messejahr 2020. Demnach könnten noch mehr Veranstaltungen als im vergangenen Jahr stattfinden. Redebedarf gibt es hingegen noch beim Thema Weihnachtsmärkte.

Mit 29 Veranstaltungen, davon sechs Premieren und satten 170 Belegungstagen herrschte im vergangenen Jahr mächtig Betrieb auf dem Messegelände in Villingen-Schwenningen. Mehr als 180.000 Besucher fanden 2019 den Weg zu Messen, Ausstellungen oder Festen. "Zufriedenheit ist so eine Sache. Es kommt immer darauf an, welche Ziele man sich setzt", sagt Stefany Goschmann, Geschäftsführerin der Messegesellschaft, lachend. Es sei aber auf jeden Fall so, dass die Besucherzahl über einem langjährigen Durchschnitt liege. Und auch dieses Jahr soll der Trubel auf dem Gelände in Schwenningen nicht weniger werden, gibt das Messeteam einen Ausblick.

Bislang sind 27 Veranstaltungen gebucht, gleichzeitig zeigen sich Stefany Goschmann und ihr Team zuversichtlich, dass dies noch nicht das Ende der Fahnenstange ist. "Wir können zuversichtlich sein, dass es noch mehr werden", sagt Goschmann. Steht also auch hier ein neuer Rekord bevor? Denn schließlich präsentiert die Südwest Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft (SMA) Jahr um Jahr immer höhere Zahlen. Seien es Anstiege der Besucherzahlen der Südwest-Messe und der "Jobs for Future", oder aber ein Anstieg bei den Ausstellerzahlen. Erstmals werden bei der Berufsmesse 300 Aussteller vertreten sein. Nach bereits 298 im vergangenen Jahr ist es der SMA gelungen, die letzte Hürde zu nehmen. "Die vier Messehallen sind bis auf den letzten Platz ausgebucht", ist Karin Huber stolz.

Neuheiten 2020

Zu den neuen Veranstaltungen auf dem Messegelände zählen das "SAC Old- und Youngtimer-Revival" des Schwarzwälder Automobilclubs am 18. und 19. Juli. Einst unter dem Namen Hammerstatt-Rivival bekannt, handelt es sich bei der zweitägigen Veranstaltung nicht um ein neues Format, "aber der Austragungsort ist neu", erklärt Messebetriebsleiter Tobias Ertl. Ebenfalls eine Premiere feiert die Retro-Spiele-Messe des Schwarzwälder Boten am 19. September. Und auch die Polizeihochschule hat die Messehallen für sich entdeckt, allerdings nicht für Ausstellungen oder Messen, sondern ganz pragmatisch aufgrund der Hallengröße für Prüfungen. Diese finden in dieser und der kommenden Woche dort statt.

Auch wird es 2020 "Wiederholungstäter" geben. Neben dem "Reitsport Outlet"-Markt vom 5. bis 8. November in Halle A, kommt auch die Überraschungsveranstaltung des Vorjahres wieder: die Alpaka-Show. "Das war schon beeindruckend, als hier 200 Alpakas auf dem Gelände waren", erinnert sich Diana Graupner. Und obwohl es sich eigentlich um eine Züchterveranstaltung handelte, habe diese extrem viele Besucher gelockt – etwa 4000 nämlich. "Es ist für uns das schönste Kompliment, wenn ein Veranstalter wieder kommt, weil es für ihn erfolgreich war", betont Stefany Goschmann.

Auch die "Collect Expo" wird am 10. und 11. Oktober wieder stattfinden. Ihre Bilanz des vergangenen Jahres war aus Sicht der SMA allerdings unbefriedigend. "Uns ist bei der Terminierung ein Fehler unterlaufen. Leider haben wir denselben Termin ausgewählt, an dem auch die ›Intergem‹ stattgefunden hat", erklärt Goschmann. Die Messe in der deutschen Edelstein-Hauptstadt Idar-Oberstein lockte demnach zahlreiche Aussteller der "Collect Expo" nach Rheinland-Pfalz, weshalb die Ausstellerzahl von 84 im Jahr 2018 auf lediglich 39 gesunken war. "Dennoch hatte unsere Messe mehr Besucher gelockt als noch im Vorjahr", resümiert Goschmann. Denselben Fehler würden sie dieses Jahr allerdings nicht nochmal machen. Die "Collect Expo" findet erst eine Woche nach der "Intergem" statt.

Volksfest hat Zukunft

Zu einer Neuauflage wird es auch mit dem Volksfest kommen. Die zehntägige Veranstaltung mit Fahrgeschäften und Gastronomie, die 2019 ihre Premiere feierte, kommt wieder (wir berichteten). Und es wird laut Diana Graupner noch größer: "Die Fläche wird dieselbe sein, wie letztes Jahr. Allerdings hatte der Veranstalter eine Art Backstage-Bereich. Dort werden nach jetzigem Stand nun ebenfalls Fahrgeschäfte stehen." Hier tritt die SMA nur als Vermieter des Geländes auf, ist aber nicht weniger begeistert als die Firma Gebauer, die das Volksfest veranstaltet. "Die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos und die Bedenken im Vorfeld, ob ein solches Fest an dieser Stelle funktionieren kann, erwies sich als völlig unbegründet", freut sich Graupner.

Risiko Weihnachtsmarkt

Weniger Grund zur Freude bietet momentan das Thema Weihnachtsmarkt. Nachdem im Dezember vor allem in Villingen die Besucher des Weihnachtsmarktes ihre Unzufriedenheit mit dem Angebot geäußert hatten und auch im Gemeinderat entsprechende Veränderungswünsche thematisiert wurden, kündigte Oberbürgermeister Jürgen Roth Gespräche mit der Messegesellschaft an. "Die hat es bislang noch nicht gegeben, mit der Wirtschaft- und Tourismus GmbH (WTVS) hingegen schon", berichtet Stefany Goschmann. Und es müsse und werde weitere geben. Die Kosten für die Weihnachtsmärkte seien viel höher als die Einnahmen der SMA. "Das geht auf Dauer nicht", stellt Goschmann klar.

Deshalb müsse geklärt werden, ob VS das behalten will, was es momentan habe, oder ob die Stadt etwas ganz anderes haben möchte? "Wenn es etwas anderes sein soll, müssen wir besprechen, welchen Beitrag wir dazu leisten können", so der Ausblick der SMA-Chefin. Sie habe in den Gesprächen jedenfalls angeboten, um für Kontinuität zu sorgen, 2020 das bisherige nochmals zu wiederholen. "Das verschafft allen Zeit, um möglicherweise ein neues Konzept zu entwickeln", so Goschmann. Ob dieses dann mit oder ohne die Messegesellschaft umgesetzt wird, wird zu klären sein.

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