Über 2000 Teilnehmer gehen beim ersten Firmenlauf mit Start und Ziel auf dem Messegelände auf einen Rundkurs von fünf Kilometern. Foto: Heinig

Erster Firmenlauf wird zum großen Erfolg. Nach der Fünf-Kilometer-Strecke wird ausgiebig gefeiert. Mit Video

Villingen-Schwenningen - Der erste Firmenlauf wurde gleich zu einem Mega-Erfolg: Mehr als 2000 Läufer gingen am Donnerstag auf die Fünf-Kilometer-Strecke und feierten anschließend auf dem Schwenninger Messe­gelände.

Aus über 100 Firmen der Region waren Anmeldungen eingegangen, denn die Mischung aus Sport, Betriebsausflug und Party schien wie geschaffen für die Pflege des Betriebsklimas.

Schon vor dem Start vibrierte die Luft über dem Messegelände. Vorfreude, beim einen oder anderen Teilnehmer sicherlich auch ein bisschen Lampenfieber, DJ-Musik und eine professionelle Moderation gaben dem Laufereignis von Anfang an den passenden Rahmen. Den Start um Punkt 18 Uhr verpassten allerdings nicht wenige der angemeldeten Läufer, steckten sie doch noch im Verkehrsstau vor dem Messegelände.

Nach weniger als 20 Minuten kehrten die Schnellsten vom Rundkurs zurück, andere ließen sich eine gute Stunde Zeit, denn auf genau die kam es bei diesem Event überhaupt nicht an. Nach getaner Kraft- und Ausdauerarbeit mit einhergehender Zufriedenheit, nach sofortiger flüssiger Verpflegung und der Aushändigung einer Teilnehmer­medaille feierte man sich für den Rest des Abends bei Live-Musik gegenseitig. Freilich nur bis 22 Uhr, denn "morgen müssen wir ja wieder arbeiten", sagten Andrea Fichter und Christiane Wagner, Mitarbeiterinnen der Intensivstation am Schwarzwald-Baar-Klinikum, das mit 283 Läufern die größte Laufgruppe stellte vor der Polizei-Hochschule (86) und der Waldmann GmbH (73). Das Klinikum holte sich mit 78 auch den Preis für die meisten Auszubildenden vor der Polizei-Hochschule (41) und der Firma Hansgrohe aus Schiltach (22). Das Team der Villinger Parkresidenz am Germanswald wurde für das originellste Auftreten mit dem Kreativpreis bedacht. Die Gruppe sah aus, als würde sie Seite an Seite in einer Achterbahn sitzen.

Auch ein Team des Schwarzwälder Boten war im Teilnehmerfeld auszumachen. Dass man mit dem Firmenlauf auf Anhieb so viele Sportler ansprechen würde, das habe man nicht zu hoffen gewagt, sagte Projektleiterin Nina Körner von der Saarbrücker Agentur n plus Sport GmbH. Deshalb geht sie davon aus, dass 2019 ein zweiter Firmenlauf folgen wird. "Unsere Erfahrung ist, dass sich die Teilnehmerzahl dann verdoppelt".

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