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Villingen-Schwenningen Marktplatz: Fahrer parken in Fußgängerzone

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Am Fahrbahnrand beginnt die Fußgängerzone auf dem Marktplatz. Die Stadt will konsequent gegen die Kurzzeitparker auf dem Platz vorgehen. Foto: Pohl

Villingen-Schwenningen - Der Marktplatz ist erst wenige Wochen nicht mehr abgesperrt und schon jetzt wird die Fläche zweckentfremdet. Immer wieder halten dort Autofahrer kurzzeitig, um in den angrenzenden Geschäften Erledigungen zu tätigen.

Das Thema Parken zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Marktplatzes. Während der Baumaßnahmen der vergangenen Jahre führten Parkplatzmangel und schlechte Erreichbarkeit der Geschäfte immer wieder zu Kritik. Seit wenigen Wochen ist der Platz nun fertig und von den Absperrzäunen befreit. Und schon taucht das nächste Parkproblem auf, wie SPD-Stadtrat Nicola Schurr in der vergangenen Sitzung des Verwaltungs- und Kulturausschusses berichtete: So werde der Marktplatz vermehrt von Autofahrern als Kurzzeitparkplatz genutzt. Dabei ist dieser deutlich als Fußgängerzone und für Radfahrer freier Raum gekennzeichnet.

Das betrifft vorwiegend den Fahrbahnrand vom Kreisverkehr kommend, gegenüber den Geschäften. Und tatsächlich findet sich nicht selten zwischen Sitzbank und Baumquartier ein Fahrzeug – mal längs, mal quer, mal mit und mal ohne eingeschaltete Warnblinkanlage.

Parksünder sollen mit Strafzetteln verwarnt werden

Schon die Mittelinsel, die als Fahrbahnteiler und Querungsmöglichkeit für Fußgänger gedacht ist, wurde von Beginn an immer wieder als Halteoption gewählt. Seit die Absperrungen rund um den Marktplatz weg sind, parken Autos nun aber auch direkt auf dem Platz.

Bürgermeister Detlev Bührer ist das Problem bekannt, wie er in der Ausschusssitzung als Antwort auf Schurrs Anfrage bestätigte. Auch er beobachte dies von seinem Büro im Schwenninger Rathaus aus zunehmend. Herauszuhören war auch, dass die Verwaltung durchaus mit einem solchen Verhalten einiger Verkehrsteilnehmer gerechnet habe. Denn Bührer erklärte, dass man sich bei der Planung bewusst gegen Poller entlang der Fahrbahn entschieden hatte. Diese könnten zwar ein solches Parkverhalten verhindern, würden den neuen Marktplatz aber gleichzeitig nicht so offen gestalten, wie er es sein soll.

Dulden, das wurde deutlich, wolle man die Situation allerdings nicht. So stellte Oberbürgermeister Jürgen Roth klar: Wenn es keine bauliche Lösung geben solle, dann müsse es eben über den Geldbeutel geregelt werden. Soll heißen: Die städtischen Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) dürften angehalten sein, die unrechtmäßigen Kurzzeitparker am Marktplatz mit Knöllchen auf ihr Vergehen hinzuweisen.

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