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Villingen-Schwenningen Marktplatz: Fahrbahn-Schäden werden untersucht

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Die Schäden am Marktplatz werden von der Firma Schellenberger aus Rottweil untersucht, um die Ursache zu finden und diese zu beheben. Foto: Pohl

VS-Schwenningen - Die Marktplatz-Neugestaltung ist noch kein Jahr vollständig abgeschlossen, da gilt es schon die ersten Schäden zu beheben. Schon früh traten im Fahrbahnbereich Probleme auf, deren Ursache nun erforscht wird.

Seit Donnerstagmorgen ist die Straße zwischen Rathaus und Kreisverkehr entlang des Marktplatzes gesperrt. Mitarbeiter der Firma Schellenberger aus Rottweil untersuchen eine der Stellen im Mittelstreifen, an der die Steine bereits abgebrochen oder abgesenkt sind. Rainer Baumgart vom Grünflächen- und Tiefbauamt der Stadt Villingen-Schwenningen, weiß um den Ärger über die nach kurzer Zeit auftretenden Schäden. "Natürlich ist das ärgerlich. Deshalb gilt es jetzt Ursachenforschung zu betreiben."

Steine im Mittelstreifen sind kaputt

Im Bereich des Mittelstreifens sind es zwei Stellen, an denen die Steine kaputt sind. "Die Firma Schellenberger prüft diese jetzt auf Herz und Nieren und arbeitet sich von oben nach unten vor", erklärt Baumgart. Dabei würden sowohl die Steine begutachtet, als auch der gesamte Aufbau geprüft. Auch das Verdichtungsmaterial werde unter die Lupe genommen. "Wir müssen wissen, was beim Einbau falsch gelaufen ist, um die Fehler zu beheben", erklärt Baumgart.

Das werde am Donnerstag und Freitag gemacht und anschließend werde das Gutachten erstellt. "Ich rechne damit, dass die Expertise uns in zwei bis drei Wochen dann vorliegt und dann wird man sehen, wer es ausbessert und wer es bezahlt", deutet Rainer Baumgart das an, was Bürgermeister Detlev Bührer bereits am Dienstag in der Sitzung des Technischen Ausschusses gesagt hat: "Da gibt es noch keine Einigkeit, wer dafür aufkommt."

Eine weitere Baustelle im Bereich des Marktplatzes ist der Kreisverkehr. Auch hier brechen Steine der zu überfahrenden Umrandung ab. Grünen-Stadträtin Ulrike Salat kritisierte in der Ausschuss-Sitzung, dass dort aber auch zahlreiche Lastwagen drüber fahren würden. Bürgermeister Bührer erklärte daraufhin: "Das war aber schon immer so geplant und stand auch so im Projektbeschluss."

Zweiter Stellplatz entsteht am Rathaus

Rainer Baumgart erklärt am Donnerstag vor Ort: "Manchmal macht das Material halt nicht das, was es soll. Der Schwerlastverkehr und die Radien strapazieren es halt auch ganz schön." Ein größeres Problem sieht er darin aber nicht. "Da ist die Ursache durch die Belastung eigentlich klar. Die Steine werden wir richten."

Eine weitere Änderung im Bereich Marktplatz beziehungsweise Rathaus wird es noch geben. Wie bereits berichtet, soll auf der Rückseite des Rathauses, am Eingangsbereich, ein weiterer Parkplatz geschaffen werden. Dort ist momentan nur ein Stellplatz, der für das Dienstfahrzeug von Bürgermeister Detlev Bührer reserviert ist, gekennzeichnet. Das soll sich laut Baumgart wenn möglich dieses Jahr noch ändern. "Momentan läuft die Umwidmung", erklärt Baumgart. Diese sei notwendig, um überhaupt einen weiteren Stellplatz anzulegen.

"Ich rechne momentan damit, dass wir im November starten können." Sollte es die Witterung nicht erlauben, würde die Maßnahme im kommenden Frühjahr in Angriff genommen werden, so Baumgart.

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