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Villingen-Schwenningen Mario steht erneut hinter der Theke

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Vor dem Umbruch? Das Limba steht wieder vor personellen Veränderungen. Foto: Huber Foto: Schwarzwälder Bote

Die Wut bahnt sich ihren Weg durch Beiträge in den sozialen Netzwerken: Schockiert reagieren Gäste des Kult-Cafés Limba auf den personellen Wechsel in der Schlösslegasse. Statt Bernhard Zipfel soll jetzt (erneut) Mario Puggioni das Sagen haben. Und der ist in der Gastro-Szene keine Unbekannter.

VS-Villingen. Die Limba-Facebook-Seite kommt so daher wie immer und wirbt mit weiteren Veranstaltungen in der angesagten Kultur-Kneipe in der Schlösslegasse in Villingen. Kein Satz und kein Eintrag, der die Entwicklungen der letzten Tage abbilden würde. Schockiert zeigen sich dagegen Nutzer sozialer Netzwerke über den offensichtlichen Abgang des offensichtlich ehemaligen Machers Bernhard Zipfel.

Bernhard Zipfel schweigt

Bernhard Zipfel war am Dienstag bis Redaktionsschluss für keine Stellungnahme erreichbar. Nachrichten und E-Mails blieben unbeantwortet. Auch Bekannte und Limba-Kenner möchten sich mit offiziellen Äußerungen zurückhalten und verweisen auf den langjährigen und stadtbekannten Limba-Verantwortlichen. Ein anderer Beobachter der Szene nennt die ganze Sache "eine komische Geschichte", will sich aber auch nicht näher äußern.

Anderes Szenario: Vor der einschlägigen Adresse in der Villinger Innenstadt sieht es nach Rundumerneuerung aus. Ein voller Container draußen vor der offenen Eingangstüre und drinnen Mario Puggioni inmitten von einem Dutzend Kumpels, die das Lokal sauber machen und aufpolieren. "Keine Angst", sagt der Italiener, "das Café bleibtt, was, das es immer war." Freilich wissen alle hier um das böse Blut, für das die Entwicklungen gesorgt hat. Äußern wollen sie sich dazu nicht. Weder Puggioni, der bereits in früheren Jahren ein Gastspiel im Limba hatte, noch einer seiner Kumpels. "Wir wollen einfach neu anfangen und weitermachen, wie bisher", bekräftigen sie und widmen sich wieder den Renovierungsarbeiten.

Auch zu dem Paukenschlag, den Zipfels offensichtlicher Abgang auslöste, will sich am Dienstag niemand äußern. "Wir wissen davon nicht viel", meint ein weiterer Kumpel von Mario Puggioni, der das Kult-Café am Samstag wieder öffnen möchte. Es habe wohl Differenzen im Hintergrund gegeben. Mit wem wird nicht so ganz klar. Im Netz wird zwar von einer "Art feindlichen Übernahme" des Limba spekuliert, aber davon wollen Mario und seine Freunde nichts wissen. Man sei auf Puggioni zugekommen und habe ihm das Angebot gemacht, das Limba zu übernehmen. "Und dann habe ich das auch gemacht." Der Deal ist dem Vernehmen nach noch recht jung. Der Italiener erzählt im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten, dass er die Offerte erst vor wenigen Tagen bekommen habe. Um die Zukunft macht er sich keine Gedanken. "Das Limba wird immer sein Publikum haben." Manche Gäste werden sicher wegbleiben, vermutet er, "dafür werden wir wieder neue dazu gewinnen." Noch sei auch die Frage des Servicepersonals offen: "Das ist noch nicht ganz klar, wer hier gearbeitet hat, kann gerne weiterarbeiten." Geplant seien weiterhin Konzerte.

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