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Villingen-Schwenningen Magnete ziehen die Schülerblicke auf sich

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Jochen von der Hardt führt Schulleiter Rainer Krautheimer sowie Harald Burkart und Sabrina Schumacher von Kendrion (von links) den Wasserwellenresonanzgenerator vor. Damit soll der Physikunterricht anschaulicher gestaltet werden. Foto: Krause-Sittnick Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Villingen (bih). Seit gestern arbeiten das Gymnasium am Romäusring und die Kendrion Villingen GmbH hochoffiziell Hand in Hand, wenn es darum geht, junge Menschen ans Berufsleben heranzuführen. Dafür unterzeichneten die Verantwortlichen eine Kooperationsvereinbarung, wie sie das Regierungspräsidium Freiburg verlangt.

Zusammengearbeitet wird jedoch schon seit 2006 und das mit Erfolg, sagte Physiklehrer Alois Weber, der von Anfang an dabei ist. Die Kontakte in Firmen seien "sowas von wertvoll für die Schüler", ist Weber überzeugt. Er begleitet die achten NwT-Klassen (Naturwissenschaft und Technik) bei den Werksführungen und bereitet sie entsprechend vor. "Wir entwickeln auch selbst einen Elektromagneten", erklärt er. Bei der Präsentation über Elektromagnetismus würden die Schüler dann erkennen, dass ihre Arbeit nur einen Bruchteil dessen darstellt, was in der Firma gefordert wird.

"Wir wollen uns öffnen", erläuterte Schulleiter Rainer Krautheimer. Die Firmen böten die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Einblicke zu erhalten oder Praktika zu absolvieren und hätten im Gegenzug Interesse daran, geeignete Auszubildende und Studenten zu finden. Neben Kendrion ist die Firma Conti weiterer Partner des Gymnasiums. Für die Zehntklässler werde noch nach einem Industriepartner gesucht, so Krautheimer.

Ein Ergebnis der Kooperation in Form eines gesponserten Gerätes stellte Jochen von der Hardt, Abteilungsleiter an der Schule, gestern vor: einen Wasserwellenresonanzgenerator. Damit können mit Hilfe von Flüssigkeit elektromagnetische Wellen sichtbar gemacht werden. Eine echte Bereicherung für den Physik- und Chemieunterricht, darin sind sich die Pädagogen einig.

"Wir wollen voneinander profitieren", unterstrichen auch Harald Burkart, Leiter der Entwicklung und Kon­struktion, sowie Sabrina Schumacher, die die Aus- und Weiterbildung koordiniert. Der nächste Schulklassenbesuch des Gymnasiums steht bereits im Juli an. Dann werden die Schüler auch die Personalabteilung der Firma mit rund 350 Mitarbeitern am Standort Villingen kennenlernen. Derzeit gibt fünf es Duale Hochschulstudenten bei Kendrion, weitere vier werden im September dazukommen, erklärte Sabrina Schumacher. Eine Maschinenbau-Studentin kam direkt vom Romäusring-Gymnasium.

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