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Villingen-Schwenningen "Lebendige Kultur im Schaufenster"

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Die Preisträger mit Sven Hinterseh (hintere Reihe links) und Arendt Gruben (hintere Reihe, Dritter von links) bei der Verleihung des Kulturpreises im Foyer der Sparkasse Schwarzwald Baar am Freitagabend. Fotos: Schück Foto: Schwarzwälder Bote

Als ein wichtiges Event der Sparkasse und "hervorragendes Ereignis im Kreis" bezeichnete Arendt Gruben, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schwarzwald-Baar die Verleihung des Kulturpreises, die am Freitagabend zum 19. Mal stattfand.

Schwarzwald-Baar-Kreis. . Gruben betonte bei einer Feierstunde im Foyer der Sparkasse Schwarzwald-Baar in Villingen, die kulturelle Vielfalt im Kreis zu erleben, sei wichtig. "Es gibt hier eine lebendige Kultur, das unterstützen wir. Wir sehen das als eine Art Schaufenster."

Das Preisgeld von insgesamt 7500 Euro stellen die Sparkasse Schwarzwald-Baar und der Landkreis zur Verfügung. Landrat Sven Hinterseh erklärte, er freue sich, dass so viele den Weg zu der Verleihung des Kulturpreises gefunden hätten und dankte der Sparkasse für die Unterstützung. "Wenn es den Preis nicht gäbe, müsste man auf die Idee kommen", sagte Hinterseh und definierte die Kategorie "Nachwuchs" als relativ und eine Entscheidung, die der Jury obliege. Wenn man in die Geschichte schaue, hätten einige der prämierten Nachwuchskünstler anschließend tolle Karrrieren gemacht. "Die Gesellschaft wäre ärmer im Schwarzwald-Baar-Kreis, gäbe es dieses tolle Ereignis in der Sparkasse nicht", sagte Hinterseh.

Und mit Blick auf die Haushaltsberatungen, die in diesen Tagen einfacher seien als in früheren Zeiten, richtete er ein "Dankeschön" an die Kreisräte, die das Engagement des Landkreises bei den Freiwilligkeitsleistungen ermöglicht hätten. Götz Knieß, Sprecher der Jury, bekannte anschließend, die Jury habe keine langen Diskussionen gehabt, sondern "fruchtbare". Mit dem dritten Preis (1500 Euro) ausgezeichnet wurde Autor und Schauspieler Dietmar Schlau aus Vöhrenbach für sein Kammerspiel "Mr. Brexit steigt aus". Die Komödie um einen Auftragskiller, der den Beruf aufgeben will, zitierte anschließend mit Dramatik und auf kleinem Raum gekonnt und mit makaberem Wortwitz ("Wie wäre es mit autogenem Meucheln") unterhaltsam Klischees über Männer unter sich, die Wodka trinken und mit Pistolen fuchteln. Ein weiterer dritter Preis (1500 Euro) wurde der Theater AG des Schwarzwald-Gymnasiums Triberg unter Leitung von Meike Stommer verliehen für die dramatische Schilderung einer "Welt ohne Zukunft" und mit Umweltverschmutzung. "Ihr spielt locker und authentisch" lobte Knieß. Das Jugendensemble des Theaters am Turm unter Leitung von Matthias Breithaupt erreichte den zweiten Preis und erhielt ein Preisgeld von 2000 Euro für Szenen über ein Moderatoren-Casting.

Erster Preis für "Call of duty"

Den ersten Preis, der mit 2500 Euro dotiert wurde, erhielt die Theater-AG der Carl-Orff Schule unter Leitung von Olaf Jungmann für einen Filmbeitrag. "Call of duty", ein Computerspiel, bei dem so viele Gegner wie möglich eliminiert werden, war die Vorlage. Dabei stellten die Schüler Fragen, wie zum Beispiel, was der Unterschied zwischen einem Soldat und einem Mörder sei, die auch beantwortet wurden, berichtete Knieß.

Der Kulturpreis Schwarzwald-Baar wurde zum fünften Mal in der Kategorie "Theater /Schauspiel / Kleinkunst" verliehen Mitglieder der Jury waren Marco Schaffert, Fachbereichsleiter Kultur, Jugend und Sport bei der Stadt Rottweil, Götz Knieß, Regisseur Burgspektakel Königsfeld sowie Liliana Valla, Künstlerische Leiterin im Theater am Turm, VS

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