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Villingen-Schwenningen Landespreis belohnt Ursula-Schüler

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Schauspieler Pius Jauch überbringt als Jurymitglied des Wettbewerbes "Mundart in der Schule" der Klasse 7b des St. Ursula-Gymnasiums einen Landespreis. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Ein halbstündiger Spielfilm mit dem Titel "E Reise von hit nach domols – oder von domols nach hit?" brachte der Klasse 7b des Villinger St. Ursula-Gymnasiums den mit 400 Euro dotierten Landespreis im Wettbewerb "Mundart in der Schule" ein.

VS-Villingen. Die Schüler von Deutschlehrerin Sabina ­Bernardic beherrschen inzwischen das Alemannische. Teilweise lernten sie es für die Filmaufnahmen wie eine Fremdsprache. Der Plot handelt von einer Schulklasse, die sich mit Mundart befasst und dabei das Leben von damals – in den 1950er-Jahren – und heute auf amüsante Weise beleuchtet.

Der Kurzfilm wurde dem Arbeitskreis "Mundart in der Schule" vorgelegt, dessen Mitbegründer Schulleiter Johannes Kaiser ist, selbst Autor ­alemannischer Bücher. Er beeindruckte die Jury so, dass sie einen von sechs Landespreisen dafür vergaben. Autor, Musiker, Schauspieler und Regisseur Pius Jauch, bekannt unter anderem von "Die Fallers", überbrachte den Preis. Er lobte den in verschiedenen Zeitzonen gespielten Film, die schier professionelle Kameraführung einschließlich Zeitraffer, die "guten Schnitte" und die schauspielerische Leistung, die unter anderem für so manchen Lacher sorgt.

Zum fünften Mal wurde der Preis an sechs Schulen im alemannischen, schwäbischen und fränkischen Sprachraum Baden-Württembergs verliehen. Träger sind die beiden Vereine "Muettersprochgsellschaft" und "schwäbische mund.art", die Autoren, Musiker und Theaterleute, die in Mundart auftreten, kostenlos an Schulen vermittelt. Ziel sei es, so Kaiser, den Umgang von Schülern aller Schularten mit Mundart und Dialekt zu fördern. Wenn technisch möglich, ist der Kurzfilm demnächst auf der Schulhomepage zu sehen.

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