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Villingen-Schwenningen Kurz und knapp

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Um satte 42 Prozent schnellt in der polizeilichen Statistik für den Schwarzwald-Baar-Kreis die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle im Jahr 2019 nach oben. Foto: ©fotostock_AdobeStock_132678499 Foto: Schwarzwälder Bote

Anderswo im Kreis sank die Zahl der Straftaten 2019, im Schwarzwald-Baar-Kreis nahm sie laut Statistik des Polizeipräsidiums Tuttlingen um 213 Fälle und 2,8 Prozent zu. Eine schlechte Bilanz sei das laut Polizei aber trotzdem nicht.

  Das Polizeipräsidium Konstanz umfasst Dienststellen in den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen, Konstanz und Schwarzwald-Baar. Zu diesem Bereich gehören rund 1500 Mitarbeiter, ihnen steht der Polizeipräsident Gerold Sigg vor. Das Präsidium bilanzierte erstmals das Straftatenaufkommen in seinem neuen Zuschnitt.

 Die Kriminalstatistik weist für alle vier Landkreise entgegen dem Wert von Baden-Württemberg Land einen leichten Anstieg der Straftaten um 3,3 Prozent von 34 437 auf 35 576 Straftaten aus. Daneben stieg auch die Aufklärungsquote im ­Konstanzer Präsidiumsbereich von 63,4 Prozent auf 64,3 Prozent, was landesweit knapp unter dem Spitzenwert liegt (Land Baden-Württemberg 60,8 Prozent). Dieses Ergebnis zeige, "dass trotz der zusätzlichen Belastungen aus der Projektstruktur 2020 im Jahr 2019 und vielen Pensionierungen eine hohe Motivation der Polizeibeamten zur Aufrechterhaltung der Sicherheit in den Landkreisen vorhanden ist", meinte Polizeipräsident Gerold Sigg bei der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik am Mittwoch.

 Schwierige Bedingungen sind es, unter welchen die Polizisten teilweise arbeiten müssen. Das wird auch daran deutlich, dass die Gewalt gegen Polizeibeamte im letzten Jahr wieder zugenommen hat. 330 Fälle wurden aktenkundig, trotz der im gleichen Jahr eingeführten Body-Cam. Der Anstieg der Fallzahlen um rund elf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht zwar dem landesweiten Trend, ist aber aus Sicht des Leiters des Präsidiums Konstanz völlig unakzeptabel. "Wir werden diese Delikte weiterhin konsequent verfolgen und mit den Justizbehörden eng zusammenarbeiten", verdeutlicht Sigg seinen Standpunkt.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Zahl der Straftaten war schon mal höher – zeitweise wurden sogar über 8500 Straftaten gezählt. Die durchschnittliche Anzahl der in der Region verbuchten Straftaten lag in den Jahren 2009 bis 2018 bei 8210 Fällen.

Nach einem leichten Rückgang der Aufklärungsquote im Jahr 2018 gelang den Beamten der Schutz- und Kriminalpolizei, die nicht nur für die Polizei wichtige Quote im Jahr 2019 wieder auf über 64 Prozent zu steigern. Die Aufklärungsquote im Schwarzwald-Baar-Kreis liegt damit deutlich höher als der für das Land Baden-Württemberg mit 60,8 Prozent. Einhergehend mit den angestiegenen Fallzahlen stieg auch die sogenannte Häufigkeitszahl – gemeint ist damit die Anzahl der Straftaten pro 100 000 Einwohner, die die Kriminalitätsbelastung angibt, von 3662 im Jahr 2018 auf den Wert von 3742 im Jahr 2019. Auch sie sei immer noch deutlich unter dem Durchschnitt der zehn davor liegenden Jahre mit einer durchschnittlichen Häufigkeitszahl von 3956. Wie in anderen Landkreisen so stiegen auch hier die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. 146 Fälle bedeuten eine Zunahme um 22 Fälle oder knapp 18 Prozent gegenüber dem Wert des Jahres 2018 (124 Fälle).

Die Wohnungseinbruchsdiebstähle, die besonders den eigenen Lebensbereich tangieren, stiegen im Vergleich zu den relativ niedrigen Fallzahlen des Jahres 2018 um 86 Straftaten an. Ein deutliches Plus um 42 Prozent auf jetzt 122 Wohnungseinbruchsdiebstähle. Grund hierfür waren mehrere Einbruchsserien, zu denen mittlerweile Tatverdächtige ermittelt werden konnten. Der Anstieg relativiert sich auch beim Vergleich mit dem Durchschnitt der vorangegangenen zehn Jahre. Waren in den Jahren von 2014 bis 2016 noch 159 Fälle und mehr gezählt worden, so sank die Zahl auf einen Tiefstwert von 77 Fällen im Jahr 2017. Der Zehnjahresvergleich im Schwarzwald-Baar-Kreis ergibt einen rechnerischen Durchschnittswert von 117 Wohnungseinbruchsdiebstählen. Den Anstieg werden die Analysten im zuständigen Polizeipräsidium Konstanz deshalb im Auge behalten.

Auch bei den Rauschgiftdelikten mit 759 Fällen der überwiegenden Besitz- und Erwerbsdelikte weicher Drogen, wie Cannabis, bewegen sich die Zahlen auf dem Niveau der Vorjahre. Gegenüber 2018 ist für das Jahr 2019 ein Anstieg von 46 Fällen oder 6,5 Prozent zu verzeichnen. Seit 2014 stiegen die Fallzahlen der Rauschgiftkriminalität im Schwarzwald-Baar-Kreis kontinuierlich an.

Die im Schwarzwald-Baar-Kreis im Jahr 2019 festgestellte Gewaltkriminalität zeigt sich mit 272 Fällen gegenüber dem Jahr 2018 (266 Fälle) wenig verändert. Sie liegt im Jahr 2019 unterhalb des Durchschnitts der vorangegangenen Jahre mit 300 Fällen. Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum stiegen um 35 Fälle an. Diese erhöhten sich von 341 im Jahr 2018 auf 376 Delikte im Jahr 2019. Dieser bedeutet für den Schwarzwald-Baar-Kreis einen neuen Höchststand. Im Zehnjahreszeitraum von 2009 bis 2018 wurden im Schwarzwald-Baar-Kreis durchschnittlich 328 Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum gezählt.

Die Anzahl der Straftaten der Straßenkriminalität blieb nahezu gleich bei 1291 Fällen. In den Jahren zuvor sind durchschnittlich 1489 Fälle und somit noch deutlich höhere Werte statistisch ausgewiesen worden. 1276 Fälle waren es zuletzt im Jahr 2018. Die Anzahl der Tatverdächtigen bewegt sich mit 3830 Personen unter dem Niveau der Vorjahre. Der Anteil von Personen im Alter von unter 21 Jahren (Kinder, Jugendliche und Heranwachsende) im Schwarzwald-Baar-Kreis befindet sich im Jahr 2019 mit knapp 24 Prozent der insgesamt ermittelten Tatverdächtigen ebenfalls auf der gleichen Höhe der Vorjahre. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen senkte sich mit acht Prozent ab, noch deutlicher verlief der Rückgang des Anteils von Asylbewerbern und Flüchtlingen bei den festgestellten Tatverdächtigen mit minus 32 Prozent.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Zahl der Straftaten war schon mal höher – zeitweise wurden sogar über 8500 Straftaten gezählt. Die durchschnittliche Anzahl der in der Region verbuchten Straftaten lag in den Jahren 2009 bis 2018 bei 8210 Fällen.

Nach einem leichten Rückgang der Aufklärungsquote im Jahr 2018 gelang den Beamten der Schutz- und Kriminalpolizei, die nicht nur für die Polizei wichtige Quote im Jahr 2019 wieder auf über 64 Prozent zu steigern. Die Aufklärungsquote im Schwarzwald-Baar-Kreis liegt damit deutlich höher als der für das Land Baden-Württemberg mit 60,8 Prozent. Einhergehend mit den angestiegenen Fallzahlen stieg auch die sogenannte Häufigkeitszahl – gemeint ist damit die Anzahl der Straftaten pro 100 000 Einwohner, die die Kriminalitätsbelastung angibt, von 3662 im Jahr 2018 auf den Wert von 3742 im Jahr 2019. Auch sie sei immer noch deutlich unter dem Durchschnitt der zehn davor liegenden Jahre mit einer durchschnittlichen Häufigkeitszahl von 3956. Wie in anderen Landkreisen, so stiegen auch hier die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. 146 Fälle bedeuten eine Zunahme um 22 Fälle oder knapp 18 Prozent gegenüber dem Wert des Jahres 2018 (124 Fälle).

Bei Wohnungseinbruchsdiebstählen, die besonders den eigenen Lebensbereich tangieren, stiegen im Vergleich zu den relativ niedrigen Fallzahlen des Jahres 2018 um 86 Straftaten an. Ein deutliches Plus um 42 Prozent auf jetzt 122 Wohnungseinbruchsdiebstähle. Grund hierfür waren mehrere Einbruchsserien, zu denen mittlerweile Tatverdächtige ermittelt werden konnten. Der Anstieg relativiert sich auch beim Vergleich mit dem Durchschnitt der vorangegangenen zehn Jahre. Waren in den Jahren von 2014 bis 2016 noch 159 Fälle und mehr gezählt worden, so sank die Zahl auf einen Tiefstwert von 77 Fällen im Jahr 2017. Der Zehnjahresvergleich im Schwarzwald-Baar-Kreis ergibt einen rechnerischen Durchschnittswert von 117 Wohnungseinbruchsdiebstählen. Den Anstieg werden die Analysten im zuständigen Polizeipräsidium Konstanz deshalb im Auge behalten.

Auch bei den Rauschgiftdelikten mit 759 Fällen der überwiegenden Besitz- und Erwerbsdelikte weicher Drogen, wie Cannabis, bewegen sich die Zahlen auf dem Niveau der Vorjahre. Gegenüber 2018 ist für das Jahr 2019 ein Anstieg von 46 Fällen oder 6,5 Prozent zu verzeichnen. Seit 2014 steigen die Fallzahlen der Rauschgiftkriminalität im Schwarzwald-Baar-Kreis kontinuierlich an.

Die im Schwarzwald-Baar-Kreis im Jahr 2019 festgestellte Gewaltkriminalität zeigt sich mit 272 Fällen gegenüber dem Jahr 2018 (266 Fälle) wenig verändert. Sie liegt im Jahr 2019 unterhalb des Durchschnitts der vorangegangenen Jahre mit 300 Fällen. Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum stiegen um 35 Fälle an. Diese erhöhten sich von 341 im Jahr 2018 auf 376 Delikte im Jahr 2019. Dieser bedeutet für den Schwarzwald-Baar-Kreis einen neuen Höchststand. Im Zehnjahreszeitraum von 2009 bis 2018 wurden im Schwarzwald-Baar-Kreis durchschnittlich 328 Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum gezählt.

Die Anzahl der Straftaten der Straßenkriminalität blieb nahezu gleich bei 1291 Fällen. In den Jahren zuvor sind durchschnittlich 1489 Fälle und somit noch deutlich höhere Werte statistisch ausgewiesen worden. 1276 Fälle waren es zuletzt im Jahr 2018. Die Anzahl der Tatverdächtigen bewegt sich mit 3830 Personen unter dem Niveau der Vorjahre. Der Anteil von Personen im Alter von unter 21 Jahren (Kinder, Jugendliche und Heranwachsende) im Schwarzwald-Baar-Kreis befindet sich im Jahr 2019 mit knapp 24 Prozent der insgesamt ermittelten Tatverdächtigen ebenfalls auf der gleichen Höhe der Vorjahre. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen senkte sich mit acht Prozent ab, noch deutlicher verlief der Rückgang des Anteils von Asylbewerbern und Flüchtlingen bei den festgestellten Tatverdächtigen mit minus 32 Prozent.

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