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Villingen-Schwenningen Künftige "Fünfer" schnuppern in Klassenräume

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Viele Eltern waren gekommen, um mit ihren Kindern gemeinsam die möglichen neuen Klassenzimmer anzuschauen und das Angebot des GaD kennen zu lernen. Foto: Pohl Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Schwenningen. Das Gymnasium am Deutenberg öffnete am Freitagnachmittag seine Türen des Nebengebäudes "Hallerhöhe", in dem die fünften und sechsten Klassen unterrichtet werden. Seit mehr als zwei Jahrzehnten setzt die Schule auf die räumliche Trennung der niedrigen und höheren Klassenstufen. Doch bereits für die kommenden Fünftklässler wird sich das ändern. "Nach dem ersten Schuljahr werdet ihr dann in den Neubau kommen", erklärte Schulleiter Manfred Koschek den jungen Gästen bei der Begrüßung.

Für den Schulleiter ist der Tag der offenen Tür die Fortsetzung des Eltern-Informationsabends am vergangenen Dienstag. "Da lernten die Eltern die Möglichkeiten unserer Schule und die neuen Fächer kennen. Heute können sie sich gemeinsam mit ihren Kindern die Räume anschauen und bekommen Einblicke in die Praxis", führte Koschek fort.

Zu dem umfassenden Programm zählten der Englisch- und Französisch-Unterricht, eine Instrumentenpräsentation durch die Bläserklasse, die zudem mit mehreren Auftritten für gute Stimmung sorgte. Und die Klassen fünf bis zwölf führten verschiedene sportliche Aktivitäten, wie "Modern Dance", Basketballtanz und Parcours vor. Bis 18 Uhr hatten die Schüler die Möglichkeit, sich von Klassenzimmer zu Klassenzimmer zu bewegen und "den Ort und Menschen kennen zu lernen", wie es Manfred Koschek ausdrückte.

Dem Schulleiter ist aber auch wichtig, dass das Angebot für den einzelnen Schüler passt. Dazu ist die Grundschulempfehlung "eine wichtige Leitlinie und fundierte Entscheidungsgrundlage für die Eltern und ihre Kinder", sagt er. "Natürlich kennen die Kollegen an den Grundschulen ihre Schützlinge sehr gut und können somit sehr tragfähige Aussagen treffen." Die weiterführenden Schulen vertrauten den Grundschulempfehlungen, die ja in diesem Schuljahr den weiterführenden Schulen wieder vorgelegt würden, um zum Beispiel frühzeitig Förderbedarf zu erkennen und den Übergang zu begleiten und zu erleichtern.

"Neben den reinen Noten ist es wichtig, die Gesamtpersönlichkeit des Kindes im Auge zu behalten", betont Koschek. Auch ein Kind mit eher durchschnittlichen Noten könne bei entsprechender Lernbereitschaft und Neugierde das Gymnasium gut schaffen – "das erleben wir häufig".

Gute Noten seien natürlich eine gute Voraussetzung für schulischen Erfolg, manchmal müssten aber auch gute Schüler, denen in der Grundschule alles leicht fiel, das Lernen lernen. "Dazu gibt es zum Beispiel am GaD eigens im Stundenplan fest installierte Förderkurse, Klassenlehrerstunden und Stunden, in denen das Lernen lernen zum Gegenstand gemacht wird", erklärt Koschek.

 
 

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