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Villingen-Schwenningen Kubon legt Widerspruch ein

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Bislang muss die Feuerwehr bei mindestens 80 Prozent aller zeitkritischen Einsätze innerhalb der Hilfsfrist von zehn Minuten vor Ort sein. Foto: SB-Archiv

Villingen-Schwenningen - Über den Feuerwehrbedarfsplan wird am 4. Mai ab 16 Uhr im Theater am Ring in Villingen neu beraten. Nachdem sich der Gemeinderat gegen eine Erhöhung des Zielerreichungsgrads der Feuerwehr ausgesprochen hatte, hat Rupert Kubon nun Widerspruch eingelegt.

Der Oberbürgermeister hat Bedenken, ob die Stadt mit dem bislang gesetzten Ziel von 80 Prozent den gesetzlichen Auftrag, eine leistungsstarke Feuerwehr zu stellen, erfüllt. Parallel hat Kubon beim Regierungspräsidium eine Stellungnahme zur Ratsentscheidung angefordert.

Bislang muss die Feuerwehr bei mindestens 80 Prozent aller zeitkritischen Einsätze innerhalb der Hilfsfrist von zehn Minuten vor Ort sein. Bundesweit liegt der Standard laut Gesamtkommandant Markus Heinzelmann bei 90 bis 95 Prozent. Daher empfahl er der Verwaltung eine Erhöhung der Zielquote auf 90 Prozent. Der Gemeinderat lehnte mehrheitlich ab, muss nun aber wegen Kubons Widerspruchs neu beraten.

Ebenfalls abgelehnt wurde ein Passus aus dem Bedarfsplan, der die Optimierung der organisatorischen Maßnahmen beinhaltet. Über den Bedarfsplan als Ganzes wurde aber nicht entschieden, er wurde lediglich zur Kenntnis genommen. Einige Details schienen dabei unstrittig zu sein: Die Fraktionen waren sich weitgehend einig, dass die freiwilligen Löschkräfte durch vier hauptamtliche Gerätewarte entlastet werden sollen. Auch darüber können sie am 4. Mai neu beraten und entscheiden.

Die Kosten für das Personal werden mit rund 200.000 Euro pro Jahr kalkuliert, wie Elke Zimmermann, Sprecherin der Stadtverwaltung, gestern berichtete. Die Stellen würden aber nach Ausschreibung und Bewerbungsverfahren frühestens im Juli oder August besetzt werden.

Geklärt sei inzwischen auch, dass die Reparaturkosten für den neuen Wechsellader der Schwenninger Wehr vom Hersteller übernommen werden. Beim ersten Einsatz bei einem Großbrand in Deißlingen war der Kabelbaum unterhalb des Fahrzeugs durch heiße Abgase beschädigt worden – so stark, dass das Fahrzeug nach Einsatz­ende abgeschleppt werden musste.

Zunächst war unklar, wer für die Reparaturkosten aufkommt – der Hersteller, der die Leitungen falsch verlegt hat, oder die Stadt, da sie für die Planung des Wechselladers verantwortlich zeichnete.

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