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Villingen-Schwenningen Umsteigefrei nach Freiburg bleibt das Ziel

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Die neu eingeführte Breisgau-S-Bahn läuft noch lange nicht rund. Züge, die wegen Gegenverkehrs immer wieder zwischendurch anhalten müssen oder auf der eigentlich umsteigefrei geplanten Fahrt von Freiburg nach Villingen plötzlich in Donaueschingen stranden, sowie Verspätungen sind an der Tagesordnung.

Der Ärger unter den Bahnkunden ist groß. Die DB Regio, der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg und das Verkehrsministerium Baden-Württemberg haben sich nun auf ein Stabilitätskonzept verständigt, um die Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs wieder herzustellen, wie es heißt. Dieses veränderte und übergangsweise notwendige Fahrplankonzept bringt vor allem auf den Strecken im Bereich Gottenheim und Endingen Veränderungen. Doch was bedeutet das konkret für den Schwarzwald-Baar-Kreis? Ist der Traum von der umsteigefreien und schnelle Verbindung nach Freiburg ausgeträumt?

Umsteigefreie Verbindung bleibt beibehalten

Fahrgäste, die das befürchten, werden von David Weltzien, dem Vorsitzenden der Regionalleitung bei DB Regio Baden-Württemberg, beruhigt: Die umsteigefreie Verbindung von Villingen nach Freiburg und zurück sei nicht nur weiterhin ein Ziel, sondern solle auch während des veränderten Fahrplankonzeptes, das übergangsweise ab dem 17. Februar umgesetzt werden soll, beibehalten werden.

Damit konfrontiert, dass die S-Bahn-Fahrt von Freiburg nach Villingen unlängst auch schon einmal mit Endstation Donaueschingen geendet hat, sprach Weltzien von einer Notmaßnahme, die ergriffen worden sei, um Unregelmäßigkeiten in anderen Streckenbereichen auszugleichen. Den Zug vorzeitig in Donaueschingen wenden und die Rückfahrt früher antreten zu lassen, sei "das einzige Mittel" gewesen, um "einen noch schwereren Ausfall zu vermeiden" und überhaupt wieder die vorgegebene Taktung zu finden, stellte Weltzien klar.

Gewährleistet werden soll für Bahnkunden der Region auch nach dem 17. Februar und darüber hinaus eine stündliche Verbindung von Villingen über Neustadt nach Freiburg. Auch ein 30-Minuten-Takt durch Einrichten eines Pendelverkehrs zwischen Titisee und Neustadt in Ergänzung zu dieser stündlichen Angebotslinie soll sichergestellt sein. Gewinnen Bahnfahrer aufgrund der chaotischen Situation den Eindruck, die Breisgau-S-Bahn sei eine Fehlplanung, sehen die Beteiligten bereits erste Erfolge: Nach dem holperigen Start habe sich die Situation "schon leicht stabilisiert", so Weltzien.

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