Der MGV Frohsinn eröffnet sein Herbst- und Weinfest musikalisch unter der Leitung von Kristina Becker. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder Bote

Vereine: Villinger und Gunninger Sänger zu Gast beim MGV Frohsinn / Kristina Becker leitet an diesem Abend gleich zwei Chöre

VS-Schwenningen (bom). Das Herbst- und Weinfest des MGV Frohsinn, welches sich aus dem einstigen Sommerfest entwickelte, das die Gastgeber bis 2011 auf der Möglingshöhe ausrichteten, war eine Hommage an den Gesang. Drei Chöre sorgten in zwei Konzertblöcken und während sechs Liederblöcken für eine sehr gute Stimmung.

 

Zudem verdeutlichte dieser Abend die Vorteile der Kooperation zwischen den Gesangvereinen. Zu Gast waren der Männergesangverein Liederkranz aus Gunningen und der Männerchor 1887 aus Villingen. Die Gesangvereine gestalteten ein kurzweiliges und heiteres Programm, das durch Beiträge von Moderator Klaus Schmidt auch während der Pausen gefiel.

Kulinarisch hatte das Küchenpersonal wieder einiges zu bieten, so dass zu später Stunde davon kaum mehr etwas übrig blieb. Der seit über 50 Jahren bei den Gastgebern als agiles Mitglied bekannte Gernot Laufer war mit seinem sonoren und stimmungsvollen MGV aus Gunningen zu Gast. In die Berge und die Heimat entführte der Männerchor, der zum Ende seines letzten Auftritts dem badischen Sängerspruch auch den schwäbischen folgen ließ. Letzterer war ein weiterer Beleg einer erfolgreichen, kontinuierlichen Entwicklung gesamtstädtischer Zusammenarbeit.

Zumindest bei den beiden Gesangvereinen, die gegenseitig voneinander profitieren, trifft dies zu. Für eine weitere Bereicherung einer vereinsübergreifenden, gesamtstädtischen Zusammenarbeit stand am Herbst- und Weinfest die Trossinger Musikstudentin Kristina Becker. Seit drei Jahren ist sie Chorleiterin des Frohsinn und übernahm zudem für diesen Abend die Leitung der Gäste aus Villingen. "Wir kennen uns aus diversen Proben, das erleichtert die Zusammenarbeit", lobte Kristina Becker die Sänger. Mit ihrem Frohsinn-Chor baut sie aktuell das Repertoire nach dem Motto auf, bestehendes Liedgut sukzessive mit neuen Liedern zu bereichern. Bei den Mitgliedern kommt dieses Konzept an, so dass die Chorleiterin zuversichtlich den kommenden Herausforderungen entgegenblickt. Zu ihnen zählen das vorweihnachtliche Singen auf dem Muslenplatz oder das Singen auf dem Waldfriedhof.

Größte Herausforderung dürfte indes ein für den Juni geplantes Konzert in der neuen Neckarhalle sein. Ziel ist es, den Zuhörer dort schon das neue Programm zu präsentieren. Eine Mischung aus altbewährtem und modernem Repertoire aus der Welt des Pop und Gospels ist geplant. "Wir setzen weiterhin auf A capella Gesang, individuell mit Klavierbegleitung", ergänzt Becker. Derweil lädt der Vorsitzende Franz-Josef Holzmüller alle ein, bei einer der Proben jeden Montagabend im Sängerheim mitzuwirken und hofft, dass der eine oder andere Gefallen daran findet.

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