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Villingen-Schwenningen Konzert nimmt mit ins "happy land"

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Von ruhig bis bewegt fetzig ist der "Chorus Mundi" in der Markuskirche zu hören. Gefallen können die Solisten, wie hier eine junge Sängerin, und energiegeladen gibt sich Leiter Jonatha Fauser (rechts). Foto: Kouba Foto: Schwarzwälder Bote

Der Chorus Mundi ist auch zur Weihnachtszeit schwer angesagt bei den Zuhörern. Er lockte doppelt soviel Zuhörer wie im vergangenen Jahr an.

VS-Villingen. Der "Chorus Mundi" bot in der Markuskirche sein Adventskonzert. Dirigent Jonathan Fauser vermochte kaum zu glauben, dass doppelt so viele Zuhörer wie letztes Jahr für ein volles Haus sorgten.

Herzlich begrüßte Peter Hastedt den Chor und das Publikum und wünschte ein schönes Weihnachtsfest. Der Chorus mundi als Laienensemble hat zwar gewisse Schwächen, aber versteht es, mit viel Engagement das Genre "Gospel plus" auszufüllen, um das Publikum restlos zu begeistern. Als quicklebendiger Leiter war Fauser unterwegs. Er bediente das Keyboard mit Pianoklängen, kämpfte mit dem Notensalat, moderierte, dirigierte und scheute sich nicht, spontan aufzuspringen und vom Mittelgang der Kirche aus zu führen sowie die Gäste zum Mitklatschen zu animieren.

Erfreulich waren die Vokalsolisten zu hören. Zum Hit des Abends wurde "These feet got joy", deren Vorsängerin mit gesteigerter Stimme jugendlich flott für die Hebung der Atmosphäre sorgte. Eines der Lieblingsstücke des Dirigenten wurde mit "Look at the world" von John Rutter geboten, dessen Magnificat erst kürzlich in Villingen erklang. Das bekannte Preislied erklang mit poetischer Einleitung und englisch-folkloristischer Basis. Fetzig, in Staccato-Form und mit Echowirkung wurde das moderne "Laudamus Te" interpretiert und als ruhiger Gegenpol erklang "Wherever I stand" mit gefühlsbetonter Klaviereinleitung und gelassener Ausstrahlung zweier junger Solistinnen. Mit "I will sing Halleluja" wurde in das Programm eingestiegen, wobei Call & Response und sofort das einsatzfreudige swingende Moment mit Körpereinsatz präsent waren, um das Publikum mitzunehmen.

Beim vorwärts drängenden, jazzigen "Advent Gospel" wurde offenbar, dass das ganze Konzert der einstigen, kürzlich verstorbenen Mitsängerin Cilly, gewidmet wurde. Ein Solistenquartett war mit "Praise him" bei feiner Dynamik zu hören und von missionarischem Charakter war "Healing" getragen. Aus den Chorbässen entwickelte sich der Weihnachtssong "Rise up, shepherd and follow", um in Tempowechsel, wiegend und mit Refrain dem Stern in Bethlehem zu folgen.

Junge Stimmen eines Damen-Duos waren mit "Life is a dream" zu hören und die Ankündigung von "There is..." veranlasste einen kleinen Jungen zur Frage, was "happy land" bedeutet – klar durch Jonathan Fauser beantwortet.

Mit Klangschichtungen, viel bewegtem Rhythmus, Fingerschnippen und rockig aufgelaufenem Chor wurde "Jesus, o what a wonderful child" interpretiert – ein weiterer Höhepunkt des Abends. Gefühlsbetont erklang teils a-capella das "Don’t fear" und Zugaben waren angesichts der Beliebtheit des Chores und seiner Darbietungen obligatorisch.

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