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Villingen-Schwenningen Konkrete Projekte, keine Träumereien

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Oberbürgermeister Rupert Kubon ist bei der Beteiligungswerkstatt in regem Austausch mit den Jugendlichen. Foto: Marull Foto: Schwarzwälder Bote

Was bewegt die Jugend in VS, welche Visionen haben junge Menschen für die Doppelstadt und vor allem welche konkreten Projekte wollen sie angehen? Antworten auf diese Fragen sollte am Montag die Beteiligungswerkstatt für Jugendliche geben.

Villingen-Schwenningen. Gut 80 Jugendliche verschiedenster Schularten, unterschiedlicher Altersgruppen und kultureller Hintergründe kamen am Montagmorgen im Gemeindehaus St. Franziskus in Schwenningen zusammen, um sich auszutauschen und gemeinsam Projekte zu erarbeiten.

In den Tag gestartet waren die Teilnehmer mit der Frage, welche guten Erfahrungen sie mit VS verbinden. "Unser Ansatz war, aus einer positiven Grundstimmung heraus, die weiteren Schritte des Tages anzugehen", erklärte Nadine Schumacher, die für die Jugendbeteiligung in VS verantwortlich ist und den Jugendgemeinderat (JGR) betreut.

"Welche Stärken unserer Stadt könnt ihr heute nutzen, um Villingen-Schwenningen für junge Menschen attraktiv zu gestalten?", lautete die anschließende Aufgabe. Besserer Umweltschutz, mehr Informationen über Veranstaltungen, oder mehr Werbung für Vereine waren die konkreten Visionen – um nur einige wenige zu nennen.

Während die Jugendlichen in die Mittagspause gingen, setzte sich Schumacher, 14 Mitglieder des JGR und sieben städtische Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen zusammen, um vier Themenschwerpunkte herauszuarbeiten. "Dabei war es sicherlich ein Wagnis, den Jugendlichen nur ein grobes Thema vorzugeben", erklärte Schumacher.

Dass etwaige Sorgen unbegründet waren, zeigte die abschließende Präsentation, bei der sich auch Oberbürger­meister Rupert Kubon unter die Jugendlichen mischte.

"Karaokeabend" und "Mottoparty": Die "Jugendkneipe ›Cypher‹", so der Name des Projekts, soll Jugendliche in die Jugendhäuser locken, die es sonst nicht ins "K3" oder "Spektrum" zieht.

Mehr Werbung für Vereine und Kirchen zu machen, war die Idee einer weiteren Gruppe. In einer Broschüre sollen, so ihre Vorstellung, alle Vereine, Kirchen und kulturellen Angebote mit Ansprechpartnern und Website gelistet werden. Mehr kultureller Austausch unter Jugendlichen durch Videoprojekte, Internet und Hausaufgabenhilfe, war die Idee einer weiteren Arbeitsgruppe.

Ein großes Sommerfestival in der Villinger Innenstadt hatte eine andere Gruppe imaginiert. Als Ausgleich zur Kulturnacht in Schwenningen sollen bekannte Künstler Zuschauer in die historische Innenstadt locken.

Gebündelte Informationen zu Jugendbeteiligung und Veranstaltungen für Jugendliche über soziale Medien hatte sich die vierte Gruppe zum Ziel gesetzt. Über einen gemeinsamen Auftritt von JGR und Jugendhäusern sollen die Jugendlichen direkt mit für sie relevanten Informationen versorgt werden.

Den nach sechs Stunden intensiver Arbeit vorgestellten Projekten war indes eines gemein: ihre Machbarkeit. Auch deshalb stand jeder Gruppe ein Mitarbeiter der Stadt beratend zur Seite. "Viele Gruppen haben jetzt schon weitere Schritte vereinbart, um ihre Idee in die Tat umzusetzen", erklärte Schumacher. Keine Träumer also, sondern Jugendliche, die aktiv ihre Stadt mitgestalten wollen.

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