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Villingen-Schwenningen Kleine Dorffasnet im Freien ist denkbar

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Große Ehrung für Erich Neugart bei der Jahreshauptversammlung der Wolfbach-Rolli Pfaffenweiler: Er erhält den goldenen Verbandsorden der Schwarzwälder Narrenvereinigung und wird zum Ehren-Oberrolli ernannt. Foto: Zimmermann

VS-Pfaffenweiler - Frohgemut, launig und vorzeitig närrisch angestochen holten die Wolfbach-Rollis in der Festhalle Pfaffenweiler ihre Jahreshauptversammlung in Corona-Zeiten nach.

Lange hatte man sich nicht mehr richtig gesehen oder getroffen, wenn auch das Geschäftsjahr 2019/20 bis nach der Fasnet ganz normal verlief, wie aus dem Bericht von Schriftführerin Martina Kleiser hervorging. Sie erwähnt unter anderem ein Hüttenwochenende für die Jugend, die Bewirtung beim Sommertheater und das komplette Fasnetsprogramm mit Dorffasnet und auswärtigen Umzugsteilnahmen. Die Stüblefasnet entwickelte sich zu einem gefragten Ereignis.

Für alle der 115 aktiven Erwachsenen, 59 aktiven Kindern und Jugendlichen und der 148 passiven Mitglieder war etwas dabei. Auch die Kasse von Stephan Kieninger passte. Danach fiel alles Corona zum Opfer.

Der Vorstandsbericht von Manuel Straub war eine Vorschau ins Ungewisse. Man habe zu kämpfen. Fasnet könne nicht pauschal abgesagt oder verboten werden, genauso wenig wie Weihnachten oder Ostern, auch wenn man in solcher Zeit nach neuen Ideen suchen muss, um das Brauchtum zu erhalten.

Kein Nachtumzug, keine Bälle, keine Narrentaufe

Das anwesende Präsidium der Schwarzwälder Narrenvereinigung mit Präsidentin Annerose Schwarz und Vize Karl-Heinz Bähr empfahl: "Machet, was möglich ist, machet was mit den Kindern, kleine Dorffasnet im Freien. Brauchtum ist zu wertvoll, es würde ein Stück Kultur fehlen." Und alles im Rahmen der Verordnungen.

Dem stimmten Narren und Ortsverwaltung Pfaffenweiler voll zu, Augenmaß, keine Großveranstaltungen. Das ­bedeutet, das beispielsweise Nachtumzug, Bälle oder ­Narrentaufe mit anschließendem Gschell entstauben ausfallen.

Lesen Sie auch: Vereinigung sagt Narrentreffen 2021 ab

Bei den Wahlen wurden wiedergewählt: Nicole ­Weisser und Claudia Mahler vom Vorstandsteam, Kassierer Stephan Kieninger sowie die Narrenräte Thorsten ­Simon, Christian Kesterke, Markus Sahli, Alex Falk und Kim Laubis.

Großen Beifall der Anwesenden erhielt der Block der zu Ehrenden. Vereinsintern: Katja Jaggy, Axel Kaiser, Martina Wehrle (zehn Jahre), Desirée Andre (20 Jahre), Karl-Heinz Hirt (30 Jahre Hästräger), Herbert Simon (40 Jahre Hästräger). Von der Schwarzwälder Narrenvereinigung erhielten für ihren jahrelangen Einsatz für die Wolfbach-Rolli Thorsten Simon, Christian Kesterke, Markus Sahli und Claudia Mahler den bronzenen Verbandsorden.

Überlegung welche Veranstaltungen möglich sind

Den goldenen Verbandsorden erhielt Herbert Simon als jahrzehntelanger Hans Dampf in allen Gassen. Auch Oberrolli im Unruhestand Erich Neugart wurde mit dieser hohen Ehrung bedacht. Bei Groß und Klein, Alt und Jung ist er gerne gesehen, als Vereinsmaler, Kinder-Rollifest-Organisator und Tauf-Druide für den Narrennachwuchs.

Die Wolfbachrolli ernannten ihn zum ersten "Ehren-Oberrolli" und hoffen, dass einer bei ihm in die Lehre gehen will. Er übt das 1992 angetretene Amt auch weiterhin kommissarisch HC (Honoris Causa) aus. Er empfindet es durchaus als angenehm, wie er gerührt gestand, wenn ihn die Kinder im Ort, auch wenn er sie nicht immer namentlich kennt, auch unterm Jahr als Oberrolli grüßen.

"Wir halten euch auf dem Laufenden, was es an Veranstaltungsmöglichkeiten geben könnte", versprach Manuel Straub vom Vorstandsteam. "Wir werden sehen, was die Fasnet 2020/2021 bringt", beendete er die Versammlung.

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