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Villingen-Schwenningen Kinder lernen spielerisch die Orgel kennen

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Viel Freude haben die Kinder am Kinderorgelmusiktag bei ­Basteln, Musizieren und Orgelmusik hören. Eine Attraktion war die Drehorgel der Firma Jäger und Brommer aus Waldkirch, die Matthias Eschbach erläutert. Foto: Kouba Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Villingen. Der zweite ­Kinderorgeltag am Samstag wurde zum Erfolg. Die Orgel jenseits von Gottesdiensten oder Konzerten Kindern nahe zu bringen, ist das Anliegen der Freunde der Villinger Münstermusik. Die Vorsitzenden Christoph Maier und Markus Kreutz mussten sich im Vorfeld gehörig ins Zeug legen, planen, organisieren, Räume reservieren und Materialien der Waldkircher Orgelbaufirma Jäger und Brommer besorgen. Sie waren motiviert durch die Rückmeldung eines Jungen, der vergangenes Jahr vor Begeisterung mit der Orgel zu Bett gehen wollte.

Zwölf Mitarbeiter halfen im Münsterzentrum und in der Benediktinerkirche. Das Programm endete in einem Abschlusskonzert, das Kinder und ihre Betreuer erarbeiteten, um es Eltern und Interessenten zu präsentierten.

Zunächst gab Organist ­Andreas Rütschlin ein "kleines Orgelkonzert" an der ­Silbermannorgel. Er sorgte für leuchtende Augen der Kleinen bei einer Scarlatti-Sonate, Pasquinis "Kuckuck-Stück" und der grandiosen d-Moll-Toccata von Bach.

Danach ging es in Gruppen an die Arbeit. Michael ­Schonhardt mimte den ­Johann Andreas Silbermann und beschäftigte die Kinder mit den baulichen Gegebenheit der Benediktinerkirche, die zeichnerisch festgehalten wurden.

Ein Renner war die Dreh­orgel, die Musikexperte ­Matthias Eschbach erläuterte. Mit viel Energie brachten die Kinder das Instrument zum Klingen, erfreuten sich an "Oh Donna Clara", dem "Kleinen grünen Kaktus" oder "Wochenend und Sonnenschein" und lockten damit sogar Passanten in den Innenhof. Alle erfuhren etwas über die Funktion der Walzen, Lochbänder oder die Tonhöhe der Pfeifen.

Eine andere Gruppe fand sich unter Anleitung von ­Vikar Christian Hess, der das Orgelbauhandwerk erlernte, zum Bau von "gedackten Pfeifen" ein. Die vier rechteckigen Seitenteile der Labialpfeifen wurden zunächst mit Streifen zusammen gefügt, dann geklebt und mit dem Spund ­(Deckel) verschlossen. Schließlich wurde in den unteren Teil der "Fuß" eingesetzt, über den die Pfeife angeblasen werden kann.

Spannend war der Bau einer "Wasserorgelpfeife", wobei gutes Gehör gefordert war. Markus Kreutz zeigte, wie unterschiedliche Tonhöhen erzeugt werden, wenn man Wasser in eine Flasche füllt. Schließlich war spielerisch die "Tonleiter" zusammen gestellt. Überhaupt lag den Organisatoren daran, dass die Kinder unkompliziert die Orgel kennen lernen und sich fürs Orgelspiel interessieren. Musik, ein Mittagessen und leckeres Eis erfreuten alle Kinder.

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