Ein Mondstein aus seiner Schatzkiste gab der Psychologe und Schriftsteller Armin Pongs am Ende seiner Lesung in der Bickebergschule in Villingen an Erstklässler sowie Kinder der Kindergärten St. Michael und des Schwarzwald-Baar-Klinikums heraus, gegen das Versprechen, künftig weniger fernzusehen und mehr zu lesen. Teilweise war es mucksmäuschenstill, wenn der 51-Jährige vom Chiemsee aus seinen berühmten ­"Krokofil"-Büchern las. Zuvor hatten die Kinder erfahren, dass Pongs seine "360 Geschichten" nur deshalb hat schreiben können, weil er "täglich vier Stunden ­lese und vier Stunden schreibe". Krokodilgrün verkleidet lauschten die ­Kinder der Geschichte des Krokodils, das als ­Baby von einer Prinzessin in einem ­Weidenkorb gefunden und zu einem überaus freundlichen Wesen großgezogen wurde. Daher nannten es alle ­"Krokofil". Sollte er sich beim Vorlesen versprechen und aus Versehen ­"Krokodil" sagen, versprach Armin Pongs, vor den Augen der Kinder zehn Liegestütze zu machen. Freilich passten seine jungen Zuhörer daher auf wie die Schießhunde und hingen an seinen Lippen. Einmal im Jahr hat die Grundschule auf dem Bickeberg einen Kinderbuchautoren zu Gast. Foto: Heinig