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Villingen-Schwenningen Karlfrieder Bächle im Alter von 68 Jahren gestorben

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Karlfrieder Bächle engagierte sich viele Jahre für den FC 08. Foto: privat

Villingen-Schwenningen - Karlfrieder Bächle war ein unermüdlicher Helfer für den FC 08 Villingen. Er ist im Alter von 68 Jahren überraschend Ende vergangener Woche verstorben.

Seit 1965 war er Mitglied im Verein gewesen und unter anderem mit der Goldenen Ehrennadel sowie für 50 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet worden. Im Jahre 1999 wurde ihm ebenfalls der DFB-Ehrenamtspreis verliehen.

Aufgrund einer mit zwölf Jahren festgestellten Epilepsie durfte er selbst nicht Fußball spielen, was ihn allerdings nicht davon abhielt, sich dennoch bereits im jungen Alter unter den früheren Jugendleitern Herbert Weiß und Hans Mick in der Nachwuchsabteilung der Nullachter zu engagieren. Er half überall mit, wo es notwendig war, absolvierte auch einen Lehrgang zum Schiedsrichter und leitete eine Zeit lang für den FC 08 bis Ende der 70er Jahre hier in der Region Spiele.

Besonderer Einsatz für die Jugend

Beruflich hatte er zunächst eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann absolviert, um schließlich als Angestellter beim Arbeitsamt zu landen. Sein Herz hing aber immer arg am FC 08. Er hatte den Aufstieg in der Regionalliga im Jahre 1966 hautnah miterlebt und fieberte in den nächsten Jahren bei den zum Teil legendären Begegnungen seiner Nullachter in der zweithöchsten deutschen Fußballklasse immer mit, oft auch auswärts. Bei den Heimspielen war er eine helfende Hand hinter den Kulissen. Besonders traurig machte ihn natürlich der Abstieg aus der Regionalliga.

Sein Engagement für den FC 08 wuchs im Laufe der Zeit aber noch. Über Jahre hinweg streute er Wochenende für Wochenende die Plätze, hing die Netze auf, fungierte als Platzkassierer, putzte, wischte und schimpfte ab und zu auch über Unzulänglichkeiten.

Für die Jugend, wo vor allem die verstorbenen ehemaligen Jugendleiter Erich ­Becherer und Siegfried Bitsch zu seinen engen Weggefährten wurden, setzte er sich immer besonders ein. Bis zur Corona-Pause war er weiterhin oft auf seinem Weg zu Fuß von seiner Wohnung in der Saarlandstraße in den Friedengrund zu sehen. Zuletzt hatten ihm allerdings auch zwei Operationen gesundheitlich zugesetzt. Karlfrieder Bächle blieb bis zu seinem Tod mit Herz und Seele ein Nullachter.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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