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Villingen-Schwenningen Kapellensanierung wird teurer

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Beliebter Ort zur Kontemplation: Die kleine Kapelle am Weilersbacher Glöckenberg. Fotos: Preuß Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Weilersbach. Die Renovierung der kleinen Kapelle am Glöckenberg dürfte deutlich teurer ausfallen als bislang angenommen. Dies wurde während der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates deutlich, während der Ortsvorsteherin Silke Lorke über aktuelle Entwicklungen berichtete.

Demnach hat es einen Vor-Ort-Termin mit der Denkmalschutz-Beauftragten der Stadt sowie einer Vertreterin des Landesdenkmalamts gegeben. Dabei wurde bestätigt, dass es sich bei der Kapelle um ein schützenswertes Gebäude handelt. Sicher befinde sich die Kapelle nicht mehr im Originalzustand, dennoch greife der Denkmalschutz, es sollten also keine weiteren Veränderungen vorgenommen werden.

Das bedeutet, dass kein weiteres Blech verarbeitet werden sollte und auf die möglichst originale Ausführung der zu ersetzenden Holzschindeln geachtet werden sollte. Auch die Beschläge der Tür mitsamt Schloss sollten nicht ersetzt, sondern aufgearbeitet werden. Es gebe spezialisierte Handwerksbetriebe, die sich mit solchen Arbeiten auskennen und vom Denkmalamt vermittelt werden. Die derzeitige Farbe sei höchstwahrscheinlich der originale Ton. Ein Maler hat bestätigt, dass er diesen Farbton in lösungsmittelfreier Qualität aufbringen könnte. Angeregt wurde, den Linoleum-Boden wieder in einen ursprünglichen Holzboden zu versetzen.

Das alles freilich dürfte die Kosten in die Höhe treiben, Lorke erschreckte den Ortschaftsrat mit der Information des Landesdenkmalamtes, dass es ab einer Investitionssumme von 30 000 Euro sicher Zuschüsse vom Land gebe. So viel freilich wollen die Weilersbacher nicht ausgeben, weswegen Lorke nun nach weiteren Förderquellen Ausschau hält.

Verhalten wurde die Idee aufgenommen, in Weilersbach ein Mitfahr-Bänkle zu installieren. Es herrschte die Meinung vor, dass der öffentliche Personennahverkehr ausgebaut werden sollte. Wie auch immer geartete Alternativlösungen würden nicht benötigt. Zudem sei die Sicherheitsfrage bei solchen Angeboten zu bedenken.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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