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Villingen-Schwenningen Junge Talente stehen im Rampenlicht

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Großes Finale nach dreistündigem Programm: Am Ende der Sportlerparty in der Neuen Tonhalle in Villingen standen alle gemeinsam auf der Bühne. Fotos: Schimkat Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Sportverband Villingen-Schwenningen hatte am Samstag zur Sportparty in die Neue Tonhalle eingeladen, einem Abend an dem die Master, Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften für das vergangene Sportjahr 2017 geehrt wurden.

Villingen-Schwenningen. Mit einem attraktiven Unterhaltungsprogramm wurden die Ehrungen umrahmt, als charmante Moderatorin konnten die Organisatoren die WDR- Sportmoderatorin Anke Feller gewinnen. Unter anderem gewann sie 1998 als Startläuferin in der 4x400-Meter-Staffel die Europameisterschaft und war die ideale Moderatorin für die Sportparty in Villingen-Schwenningen.

Nachdem sie Oberbürgermeister Rupert Kubon gesichtet hatte, bat sie ihn auf die Bühne und wollte wissen, wie er den Sport in der Doppelstadt sehe. Die Sportlerparty sei ein Höhepunkt der Kultur in der Doppelstadt, antwortete Kubon und betonte, dass VS auch viele Sportarten habe, die nicht so sehr im Rampenlicht stehen und die trotzdem unheimlich viel leisten. Der Sportverband sei das Sprachrohr des Sports in der Stadt und habe unheimlich viel geleistet, betonte Kubon.

Für Unterhaltung sorgten "Die Vier" von der Turngemeinde Schwenningen, die mit ihrem selbst eingeübten Showtanz die Besucher begeisterten. Schnelligkeit und Akrobatik brachten die Rope- Skipping-Mädchen des Turnverein 1848 Villingen auf die Bühne. Zu satten Beats ließen sie es auf der Bühne richtig krachen, und manch ein Zuschauer kam beim beobachten schon aus der Puste.

Die "Tap Devils" und "Jazzangels" des Tanzsportclub Villingen-Schwenningen entführten die Besucher in die glitzernde Welt des Stepptanzes, da saß jeder Schritt, und aus dem Takt kam keine der Damen. Das Duo Schnitzer und Huger präsentierte am Klavier und mit der Gitarre süffisant und auch satirisch den Schwarzwald auf Hochdeutsch. Mit der "Wies’n Musik" hatten sie die Lacher auf ihrer Seite. Das dauerhafte Grinsen sei ein Tipp von Florian Silbereisen gewesen, verrieten sie, während ihnen das Grinsen fast einfror.

Den Fair-Play-Pokal überreichte Gerhard Vetter für die Sparkasse den beiden Ersthelfern Bernd Sakschewski und Waldemar Wir, die bei einem Fußballspiel einem Menschen, der einen Herzstillstand erlitten hatten, das Leben retteten. Leider bleibe Fair Play immer mehr auf der Strecke, bedauerte Gerhard Vetter, umso höher sei sein Respekt vor den Helfern und ihrer Leistung.

In einem Video-Clip wurde das Eishockey-Spiel mit Tanja Krause gezeigt, in dem sie kräftig austeilte. Die Moderatorin fragte die Sportlerin des Jahres, ob sie gerne austeile. "Klar", antwortete diese, "das macht Spaß, aber ich stecke auch viel ein". Sie spielt in der höchsten Schweizer Spielklasse und wurde in die U18-DEB-Frauen-Nationalmannschaft berufen. Die Schweizer seien taffer, verkündete sie und erhielt viel Applaus.

Tim Assmann, Sportler des Jahres und Vize-Deutscher Meister im 800-Meter-Lauf, erntete viele Lacher. Er sei mal bei einem Lauf, natürlich habe er vorne gelegen, ein Stück rückwärts gelaufen, was seinem Trainer überhaupt nicht gefallen habe, meinte er trocken. Bei den Mannschaften des Jahres kamen als Viertplatzierte die fröhlichen Fußballer aus Obereschach auf die Bühne und freuten sich auf das nächste Spiel auf ihrem Hartplatz: "Das sind die Gegner nicht gewöhnt, da werden wir wieder gewinnen", grinsten sie.

Mit dem großen Finale auf der Bühne endete das Programm, dann ging die Party in der Tonhalle mit dröhnender Musik erst richtig los.

Die Sieger des Jahres 2017: Den Fair-Play-Pokal erhielten die Ersthelfer Bernd Sakschewski und Waldemar Wir, die bei einem Fußballspiel das Leben eines Menschen retteten. Master des Jahres: 1. Karin Schreiner, Michael Enz, Tanzsportclub Villingen, 2. Harry Pavel, Curlingclub Schwenningen, 3. Matthias Pickhardt, Bogenschießen.

Sportlerin des Jahres: 1. Tanja Krause, ERC Schwenningen, Berufung in die U18-DEB-Frauen-Nationalmannschaft, 2. Karin Wagner, Schwimmclub Villingen, 3. Mara Neininger, Turngemeinde Schwenningen, Dreisprung.

Sportler des Jahres: 1. Tim Assman, Turnverein Villingen, Leichtathletik, deutscher Vizemeister im 800-Meter-Lauf, 2. Nico Burghardt, Schwimmclub Villingen, 3. Kevin Schiller, Billardverein Villingen-Schwenningen.

Mannschaft des Jahres: 1. TV Villingen, Volleyballerinnen, 2. Nachwuchs-Liga SERC, 3. TG Schwenningen Vollyball, 4. SV Obereschach.

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