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Villingen-Schwenningen Initiative sieht Mängel in Rathausstudie

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Joachim Wöhrle. Foto: SB-Archiv

Villingen-Schwenningen - Hat die Verwaltung derzeit nun 10 000 Quadratmeter zu viel Fläche oder nur 2134 Quadratmeter? Die Bürgerinitiative gegen das zentrale Rathaus spricht jedenfalls von "erheblichen Mängeln und Fehlern" in der Machbarkeitsstudie.

Darin werden 17 967 Quadratmeter Nettogrundfläche der jetzigen Verwaltungsgebäude einer Nettogrundfläche von 13 696 Quadratmetern für das neue Rathaus gegenübergestellt. Dabei wurde nach Ansicht der Bürgerinitiative übersehen, dass nach dem Bau des zentralen Rathauses die beiden Bürgerservicezentren weiterbetrieben werden. Deren Flächen also nicht in den 13 696 Quadratmetern enthalten sind. Für das Bürgerzentrum im Erdgeschoss des Schwenninger Rathauses werde eine Fläche von 1715 Quadratmetern angegeben.

"Erheblicher systematischer Fehler"

Die Nettogrundfläche des Villinger Bürgerzentrums beträgt 422 Quadratmeter. Diese Flächen müssten nun zur Nettogrundfläche des neuen Rathauses dazu gezählt werden, meint die Bürgerinitiative, was zu einer Fläche von 15 833 Quadratmetern führe. Somit betrage im Vergleich der Flächen von derzeit 17 967 Quadratmeter abzüglich 15 833 Quadratmeter der Unterschied nur 2134 Quadratmeter und nicht 10 000. Da die Flächen im Gutachten Grundlage der Wirtschaftlichkeitsberechnung sind, ergebe sich daraus ein "erheblicher systematischer Fehler."

Hauptamtsleiter Joachim Wöhrle gibt zwar zu, dass dies schwer in der Machbarkeitsstudie nachzuvollziehen sei, weist aber darauf hin, dass die Sachlage anders sei als von der Bürgerinitiative dargestellt. Die 10 000 Quadratmeter bezogen sich auf die Bruttogeschossflächen, das ist der umbaute Raum, die Nettogeschossflächen sind die reinen Büroflächen.

Der Einfachheit halber habe die Kommunalentwicklungsgesellschaft (KE) bei ihren Berechnungen die Bürgerämter mit ins neue Rathaus genommen, sowohl die Fläche von insgesamt 500 Quadratmetern (284 Quadratmeter Nettogeschossfläche in Villingen und 222 in Schwenningen) als auch die Mitarbeiter. In der Nettogrundfläche von 13 696 Quadratmetern für das neue Haus sind also auch die Bürgerzentren enthalten. Insoweit sei das Rathaus in der Planung größer als es gebraucht werde und "teurer als es ist", erklärte Wöhrle.

Die KE habe nicht etwa fehlerhaft gehandelt, ein klares Indiz dafür sei, dass in der Studie auch die Sanierungskosten von 2,1 Millionen Euro für die Bürgerzentren in den Gesamtkosten von 46,2 Millionen Euro enthalten seien. Da auch noch kein Konzept vorliegt, wie die Bürgerzentren erweitert werden, seien sie allgemein ins neue Rathaus aufgenommen worden.

Sollten die Bürger am 21. Oktober für den Bau des zentralen Rathauses stimmen, werde eine Koordinierungsstelle geschaffen, die eine BA-Studentin ausfüllen soll, so Wöhrle. Momentan stemme sein Amt die Aufgaben.

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Cornelia Spitz

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