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Villingen-Schwenningen Information durch die Luftrettung

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Der Wirtschaftsrat besichtigte am Montagabend die Zentrale Notaufnahme des Schwarzwald-Baar-Klinikums und den Hubschraubersonderlandeplatz der DRF Luftrettung (von links): Krystian Pracz, Bernhard Kumle, Martin Leonhard (Sektionssprecher Rottweil-Tuttlingen), Ulrich Dietz (stellvertretender Sektionssprecher Villingen-Schwenningen/Donaueschingen und Klinik-Geschäftsführer Matthias Geiser. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder-Bote

Schwarzwald-Baar-Kreis (bn). Rund 40 Interessierte aus den Sektionen Villingen-Schwenningen-Donaueschingen sowie Rottweil-Tuttlingen des Wirtschaftsrats Deutschland machten sich am Montagabend ein Bild von der Notfallversorgung im ländlichen Raum und besuchten das Schwarzwald-Baar-Klinikum inklusive der DRF Luftrettung.

Klinik-Geschäftsführer Matthias Geiser sprach in seiner Begrüßung von 50 000 stationären und 150 000 Ambulanten Patienten pro Jahr, die von den beiden Häusern in Villingen-Schwenningen und Donaueschingen zentralversorgt werden. Dazu gehöre sowohl die Zentrale Notaufnahme als auch die Luftrettung, die zu besichtigen die beiden Sektionen des Wirtschaftsrates gekommen waren. Geiser sprach von einer umfangreichen und teuren Vorhaltung der beiden Einrichtungen, "die nicht so finanziert wird, wie wir uns das vorstellen". Allein die Bereitstellung der Notfallärzte für die Hubschrauber verschlinge 500 000 Euro pro Jahr.

Direkt am Klinikum wurden gerade die erste 24-Stunden-Station in Baden-Württemberg und damit ein neuer Airbus-Helicopter des Typs H-145 – hochmodern und extrem leise – in Betrieb genommen, den Gästen vorgestellt von Krystian Pracz, dem Vorstandsvorsitzenden der DRF Stiftung Luftrettung. Der unterirdische Verbindungsgang zwischen Landeplatz und Notaufnahme zur schnellstmöglichen Versorgung von Unfallopfern, Menschen mit Herzinfarkt oder Schlaganfall, beeindruckte. Bernhard Kumle, Direktor der Zentralen Notaufnahme, informierte die Wirtschaftsratsmitglieder über die Kriterien zur Dringlichkeit von Behandlungen. Priorität habe die Lebensbedrohung, Wartezeiten für weniger schwerwiegende Gesundheitseinschränkungen könne man bei 44 000 Patienten pro Jahr nicht verhindern, so Kumle, der im Schockraum die Möglichkeiten der Lebensrettung zeigte.

Ein Problem der Notaufnahme sei, dass viele Menschen, immerhin 60 Prozent aller Ankommenden, die Notaufnahme mit einer niedergelassenen Arztpraxis gleichsetzen und als "Selbsteinweiser" mit ihren Beschwerden vor allem in den Abendstunden und am Wochenende kämen. Mit der Versorgung von 230 Schwerstverletzten pro Jahr liege die Notaufnahme des Schwarzwald-Baar-Klinikums deutschlandweit auf Rang drei.

Der Wirtschaftsrat der CDU ist der bundesweit größte unternehmerische Berufsverband. Gegründet 1963, zählt er 12 000 Mitglieder und finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen. Dem Verband liegt die Mitgestaltung der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhards am Herzen und er vertritt die Interessen der Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.

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Cornelia Spitz

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