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Villingen-Schwenningen Immer weniger Milchprodukte

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Mit einem eingespielten Vorstandsteam geht der Förderverein "Mach mit" in das neue Vereinsjahr. Das Bild zeigt (von links) Rosi Burkhard, Helgina Zimmermann und Lotte Sütterlin. Foto: Georg Kaletta Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Georg Kaletta

Villingen-Schwenningen. Der Förderverein "Mach mit" zieht in Erwägung, seine Hilfsangebote auf Jugendliche auszudehnen. Erfolgen könnte dies in Kooperation mit Institutionen, die bereits auf diesem Sektor tätig sind.

Den meisten Bürgern dürften die vom Förderverein in der Region betriebenen Tafelläden ein Begriff sein. Hier haben Sozialschwache die Gelegenheit, Lebensmittel zu stark vergünstigen Preisen zu erwerben. Darüber hinaus können Hilfsbedürftige in vielen Lebenslagen Unterstützung erhalten.

Schon jetzt fördert der Verein aber auch Projekte an Schulen durch finanzielle Beihilfen, oder durch die gezielte Ausgabe von Lernmittelgutscheinen. Was bisher im kleineren Rahmen bereits erfolgte, könnte bald in größerem Ausmaß geschehen. Zur Diskussion wurde das Thema bei der Mitgliederversammlung von der Vorsitzenden Helgina Zimmermann gestellt. Deutlich machte sie dabei, dass die Ausdehnung der Jugendförderung mittelfristig das Ziel des Vereins sein müsse, so dass die jetzt junge Generation später die Tafelläden nicht benötigt. Bei den Versammelten herrschte überwiegend die Meinung, dass man die Sache angehen sollte, um den Kindern aus sozialschwachen Familien Hilfestellungen anbieten zu können. Deutlich kam aber auch zum Ausdruck, dass dies nicht in eigener Regie erfolgen kann, sondern nur mittels der Vernetzung mit Institutionen und Vereinen, die derartiges schon leisten. Einig war man sich darüber, dass die Kontaktaufnahme zu den Kooperationspartnern zügig erfolgen sollte. "Unser Ziel muss sein, der Jugend Lerninhalte fürs Leben anzubieten, und nicht nur Armut lindern", fasste die Vorsitzende zusammen.

Was die Tafelläden angeht, stellte sie fest, dass man personell gut aufgestellt sei. Sorgen bereite jedoch, dass sich die Eingänge von Lebensmitteln reduzieren, da die Supermärkte und Discounter dazu übergingen, die vor dem Haltbarkeitsdatum stehenden Artikel selbst billiger anzubieten. Besonders akut sei mittlerweile der Mangel an Milchprodukten.

Als nicht befriedigend bezeichnete Kassiererin Lotte Sütterlin den Jahresabschluss 2011, der zwar ein Zugewinn auswies, der jedoch nur durch eine große Spende zustande kam. Ansonsten hätte man bei dem 129 Mitglieder zählenden Verein rote Zahlen geschrieben.

Sütterlin wurde für zwei weitere Jahre gewählt. Ebenso die Vizevorsitzende Rosi Burkard. Als nächste Veranstaltung steht am Sonntag, 2. September, ab 10 Uhr ein Flohmarkt in der Albertistraße auf dem Programm. Am Deutschen Tafeltag, Samstag, 6. Oktober, ist der Aufbau einer großen Tafel in der Innenstadt von Villingen oder Schwenningen geplant, wobei der Ort noch nicht endgültig feststeht.

 

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