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Villingen-Schwenningen Im Sport viele Baustellen abgearbeitet

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Thomas Pfister (von links), Beate Bea, Michael Günther, Thorsten Thebert, Stefan Weiner, Michael Müller und Daniel Fleig bilden das alte und neue Vorstandsteam des Sportverbandes VS. Es fehlen Uli Junginger und Andreas Bayer. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Viel geleistet hat der Sportverband VS im vergangenen Jahr. Bei der Mitgliederversammlung – diesmal in der neuen VIP-Lounge des FC 08 Villingen – blickte der Vorsitzende Daniel Fleig auf etliche Projekte für die Mitgliedsvereinen zurück.

Villingen-Schwenningen. Eine sanierte Eisfläche für den ­Curlingclub Schwenningen, die Konzeption eines von vier Schwenninger Fußballvereinen gemeinschaftlich genutzten Kunstrasenplatzes, der noch in diesem Jahr fertiggestellt werden soll, die Begleitung des Kunstrasenprojektes beim FV Marbach, die Kooperation der Villinger Fußballvereine bei der Gestaltung einer effektiveren Jugendarbeit, ein Kunstrasenplatz sowohl für den VfB als auch für den Hockeyclub Villingen und ein ebensolcher für die Fußballer des SV Obereschach – die Liste der Erfolge ist lang.

Und es geht nahtlos weiter: Zusammen mit dem Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport sowie dem Sportbeirat beteiligt sich der Sportverband derzeit an der Studie des Instituts für Kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS) zu den Sportanlagen in der Stadt, die im Herbst mit Handlungsempfehlungen abgeschlossen werden soll. In Arbeit ist ferner die Digitalisierung der Beantragung von Sportfördermitteln, die mit einer Optimierung der Erfassungsbögen einhergeht.

Mit den Plänen für einen eigenen Hallenbau sei der Turnverein Villingen an den Sportverband herangetreten, berichtete der stellvertretende Vorsitzende, Michael Müller. Eingebunden in das IKPS-Konzept, werde das Projekt derzeit auf verschiedene ­Nutzungsoptionen für Schulen und weitere Vereine hin geprüft, um einen Mehrwert zu schaffen.

Positives gab es auch von der Neukonzeption der Sportlerehrung 2018 zu berichten. Die frühere "Massenabfertigung" von rund 300 Sportlern wurde durch die Straffung der Ehrenordnung auf 50 reduziert. Viel Lob habe es auch für die neue Form der Sportparty in der Neuen Tonhalle mit Sportlerwahl gegeben, so Müller.

Im Finanzbericht von Schatzmeisterin Beate Bea, die ein gesundes Plus melden konnte, wurde betont, dass eine Querfinanzierung dieser Sportparty, etwa durch Mitgliedsbeiträge, ausgeschlossen werde.

Stadtpokal auf Prüfstand

Für eine Überarbeitung steht der Fußball-Stadtpokal an, der in den vergangenen Jahren immer weniger Teilnehmer lockte. Analyse, Änderungen und die Prüfung auf Ausweitung auf weitere Disziplinen sind derzeit im Gange.

Vorstand gewählt

Oberbürgermeister Jürgen Roth, mit dem sich der Verbandsvorstand kürzlich ausführlich über die Zusammenarbeit austauschte, dankte für die ehrenamtliche Arbeit des Verbandsvorstandes. Der wurde in großen Teilen wiedergewählt: Daniel Fleig bleibt Vorsitzender, Michael Müller und Andreas Bayer sind weiterhin seine Stellvertreter. Im erweiterten Vorstand sitzen Stefan Weiner als Schriftführer, ­Beate Bea als Kassenwartin, Michael Günther, Uli Junginger und Thorsten Thebert als Beisitzer. Seinen Posten als Beisitzer gab Andreas Gut an Thomas Pfister vom Radsportverein Schwenningen weiter.

"Nehmt uns in Anspruch!" Mit dieser Forderung unterstrich der Vorstand des Sportverbandes bei der Mitgliederversammlung seine Hauptaufgabe, bei der Gestaltung des Sports in der Stadt einen "Mehrwert für alle zu erzielen". Die 30 vertretenen von insgesamt 92 Mitgliedsvereinen mit zusammen rund 23 000 Sportlern verpflichteten sich mit einem mehrheitlichen Votum, sich mit Wünschen, Problemen und Plänen zuerst an den Sportverband zu wenden und nicht "rechts zu überholen", wie Oberbürgermeister Jürgen Roth die Alleingänger mancher Vereine in der Vergangenheit ausdrückte, um die eigenen Interessen direkt bei der Stadt oder im Gemeinderat durchzudrücken. Solche Vorgänge waren es, die vor drei Jahren den Rücktritt aller Vorstandsmitglieder des Sportverbandes ausgelöst hatten. Sven Kieninger, Geschäftsführer des Turnvereins Villingen, wünschte sich darüber hinaus eine Grundsatzdebatte, die kläre, ob sich eine Sportförderung künftig eher auf den Spitzen- und Profi- oder auf den Jugend- und Breitensport ausrichten solle. In den Sport als "Imageträger der Stadt" werde derzeit sehr viel investiert, fand Kieninger und stellte die Frage in den Raum, ob sich Profisport nicht selbst finanzieren solle. Für Oberbürgermeister Jürgen Roth braucht es beides.

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Cornelia Spitz

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