Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Villingen-Schwenningen Holt die Stadt zum Schlag gegen die vielen Tauben aus?

Von
Geht’ s den Tauben jetzt an den Kragen? Zumindest beschäftigen sich die politischen Gremien mit der Plage. Foto: Schwarzwälder Bote

Villingen-Schwenningen. Wie werden wir die vielen Stadttauben los? Diese Frage beschäftigt am Dienstag die Mitglieder des Technischen Ausschusses. Holt die Stadt zum ersten Schlag gegen die für viele so nervigen Vögel aus?

Schon des öfteren berichtete der Schwarzwälder Bote über die verschiedensten Facetten der Taubenplage. Mal regen sich Bürger über Zentimeter dicken Kot und Geflatter in der ganzen Stadt auf. Mal sorgen andere für Ärger, die die Tiere auch noch füttern. Doch nicht nur viele Doppelstädter sehen bei dem Dauer-Thema rot, sondern auch die Fraktion der Freien Wähler. Gegen die Taubenplage müsse etwas unternommen werden, fordert FWV-Fraktionssprecher Bertold Ummenhofer bereits seit Jahren. Engagement und Antrag der Fraktion zeigen Wirkung. Der TA beschäftigt sich nun mit den verschiedensten Möglichkeiten, um der Plage Herr zu werden. Mit "artgerechten Stadttauben-Umsiedlungsmethoden" hat sich eine Fachfirma beschäftigt.

Dem Gremium liegt nun ein Beschlussantrag der Verwaltung vor: Technischer Ausschuss und anschließend Gemeinderat sollen über einen Beschlussantrag entscheiden, dem zu Folge 50 000 Euro im städtischen Haushalt für das kommende Jahr bereitgestellt werden, um Maßnahmen gegen die Tauben-Flut zu finanzieren. Mit einer Einschränung jedoch: Zwar sind die "Ratten der Lüfte" vielen Bürgern aus beiden großen Stadtbezirken ein Dorn im Auge. Doch zunächst soll der Fokus auf die Schwenninger Vögel gerichtet werden. Liegen dann erste Ergebnisse aus dem Neckarstadtteil vor, sollen je nach Ergebnis die Maßnahmen auch auf Villingen ausgedehnt werden. "Mit diesem Ansatz kann ich gut leben", kommentierte Ummenhofer im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten diesen Ansatz. Immerhin zählte die Fachfirma im Stadtgebiet von VS gut 650 Tauben, die meisten davon in den Bereichen Muslenplatz/Stadtbibliothek in Schwenningen, in der Villinger Innenstadt und zudem im Gebiet um den Bickeberg.

Doch wie die Tauben reduzieren, ohne auf brutale Methoden wie das Töten der Tiere zurückzugreifen? Von drastischen Methoden raten die Experten strikt ab, nicht nur aus Gründen eines "Imageverlustes" für die Stadt.

Die Tauben-Experten setzen dagegen auf das "Regensburger Modell". Dabei handelt es sich um variabel betreibbare Systeme, und damit artgerechte Taubenschlaganlagen: Im Vergleich zu anderen Systemen werden beim Regensburger Modell sämtliche Taubeneier durch Attrappen ausgetauscht. Eine erste Taubenaufnahmestation soll in Schwenningen entstehen für etwa 150 Tauben auf dem Flachdach neben dem Muslen-Parkhaus zwischen Stadtbibliothek und Hotel Central. Ummenhofer möchte aber auch noch anderes erreichen: die Bevölkerung und vor allem der Tierschutz sollte in die Maßnahmen miteinbezogen werden.

Artikel bewerten
3
loading

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.