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Villingen-Schwenningen Hilfe für die Nachsorgeklinik Tannheim

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CDU-Bundestagsabgeordneter Thorsten Frei (von links) unterhielt sich mit dem Leiter der Nachsorgeklinik Tannheim, Roland Wehrle und dem CDU-Landtagsabgeordneten Stefan Teufel über Gesundheitspolitik. Foto: Krämer Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Tannheim. CDU-Bundestagsabgeordneter Thorsten Frei und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im baden-württembergischen Landtag, Stefan Teufel, besuchten am Freitag im Zuge des Wahlkampfes die Nachsorgeklinik Tannheim, die sich seit 1997 um Kinder mit schwerer Krebs-, Herz- und Mukoviszidoseerkrankung, sowie deren Familie kümmert.

Der Klinik fehle es an Facharbeitskräften und kosten­deckender Pflegesätze. Die Kombination aus mehr Personal, Qualität und Nachtdiensten seien einfach nicht ausgeglichen und finanziell nicht möglich, bemängelt Roland Wehrle, Geschäftsführer der Klinik. Zudem sei vor allem der Formalismus ein Problem. Ohne Spenden und der Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinderkrebsnachsorge, könnte die Klinik nicht alleine überleben.

Thorsten Frei und Stefan Teufel nahmen sich dem Problem an und kündigen Änderungen an. In der kommenden Legislaturperiode des Deutschen Bundestages wolle Frei sich vor allem um die Kostendeckung und Grundlohnsummenbindung kümmern. Das Thema Reha-Kliniken solle ein Schwerpunkt werden. Zudem kündigte Teufel für 2020 den Masterplan Medizinstudium an, um auch jungen Menschen ohne perfekten Numerus Clausus ein Studium im Bereich Medizin zu ermöglichen. Dies sei über Stipendien möglich. Im Gegenzug müssen sich die Studenten verpflichten, mindestens vier Jahre in einem unterversorgten Gebiet in Kliniken zu arbeiten.

"Die Nachsorgeklinik Tannheim ist eine vorbildlich geführte Einrichtung, ein Unikat, das wir unterstützen müssen", forderte Frei. Denn familienorientierte Rehas, seien rar gesät, dabei sei vor allem die Trauerbewältigung Angehöriger ein wichtiger Punkt.

 
 

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