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Villingen-Schwenningen Heiße Debatte um Feuerwehr-Standort

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Die Feuerwehr Pfaffenweiler übte 2017 bei ihre Hauptprobe auf dem Anwesen der Firma Reiko-Trenkle. Foto: Zimmermann

VS-Pfaffenweiler - Die Sitzung des Ortschaftsrats vor drei Wochen, die Berichterstattung hierüber, die Außenwirkung, Missverständnisse und eigene Unzulänglichkeiten, immer richtig auf Situationen zu reagieren, entlud sich in einer sehr emotionsgeladenen, aber trotzdem sachlich werdenden und aufeinander zugehenden Diskussion.

Was war geschehen? Ortschaftsrat Jürgen Sommer hatte im Oktober schriftlich einen Antrag eingebracht, öffentlich über die Möglichkeit einer Aussiedlung der Feuerwehr in die Örtlichkeiten der Firma Reiko-Trenkle im Oberdorf von Pfaffenweiler zu beraten. Es kam nie auf die Tagesordnung. Es wurde immer nur nichtöffentlich beraten. Und jeder im Ort wusste, wenn Vertreter politischer Gruppierungen oder OB-Bewerber durch Pfaffenweiler geführt wurden, dass etwas vor sich ging.

Mittlerweile hat sich die Situation grundlegend verändert. Von der Stadt sei dieser Standort augenblicklich kein Thema mehr, hieß es. CDU und Freie Wähler, die sich vor Ort erkundigt hatten, wussten nicht, wie sie sie in der Sache unterstützen sollten. Wie zu hören war, ist jetzt wohl ­wieder ein Nahversorger für das Reiko-Trenkle-Areal im Gespräch.

In der Sitzung am 27. März ist Jürgen Sommer buchstäblich der Kragen geplatzt, und es kocht immer noch gewaltig in ihm. Er wollte das Thema endlich öffentlich machen, zu diesem gegen ihn gerichteten Vorwurf angesprochen. Man könne nichtöffentliche Themen eigentlich auch anders angehen, so Sommer. Er wolle keinen Wahlkampf machen, schon gar nicht gegen die Feuerwehr, es falle nur in die Zeit von Wahlkämpfen. "Wir diskutieren schon viel sachlicher als das letzte Mal", brachte Ortschaftsrat Carsten ­Brüner die Sache auf den Punkt. Alle wollen ein neues Feuerwehrhaus in Pfaffenweiler, durchaus auch auf dem angedachten Gelände, und niemand hat in Abrede gestellt, dass sich Ortsvorsteher Martin Straßacker nicht genügend für die Feuerwehr einsetzt. Diesen Tagesordnungspunkt auf den öffentlichen Teil zu setzen, habe nicht stattgefunden, man habe es verpasst, sich Bürgern und Feuerwehr angemessen mitzuteilen.

Gespräche mit Investor

Ortsvorsteher Martin Straßacker erklärte, dass er von Bürgermeister Detlev Bührer erfahren hat, dass zwischenzeitlich Gespräche mit einem Investor um das betreffende Gelände laufen. Niemand streite ab, dass Pfaffenweiler einen Nahversorger brauche, kam es aus dem Rat. Man habe sich taktisch das Thema vom Tisch nehmen lassen und sich mit Aussagen begnügt. So etwas solle es nicht mehr geben, fühlen sie sich sensibilisiert. Der in der Sitzung anwesende Abteilungskommandant Markus Reuter meinte abschließend, dass man so hitzige Gespräche künftig auch anders führen könne.

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