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Villingen-Schwenningen Heimat- und Geschichtsverein für Aktivitäten gelobt

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"Eine Stadt ist mehr als eine Ansammlung von Häusern und Menschen – sie lebt vom Ehrenamt", unterstrich der frühere Ministerpräsident Erwin Teufel. Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Villingen (bn). So gut besucht war eine Jahreshauptversammlung des Geschichts- und Heimatvereines (GHV) schon lange nicht mehr. Der Grund waren nicht spannende Regularien, sondern vielmehr die angekündigte Auszeichnung des langjährigen Vorsitzenden Günter Rath mit der Landesehrennadel (siehe oben stehenden Bericht).

Werner Echle, seit einem Jahr Vorsitzender, gab seinen ersten Rechenschaftsbericht ab. Darin wurde deutlich, dass auch das mit Veranstaltungen, Exkursionen und Ausflügen prall gefüllte Jahr 2015 ganz im Sinne des Satzungszweckes verlief und den Ehrengast Erwin Teufel, Ministerpräsident a. D., sagen ließ: "Der GHV Villingen ist nicht der einzige, aber der aktivste Heimat- und Geschichtsverein, den ich kenne". Den knapp 600 Mitgliedern wurden 19 Veranstaltungen – für 2016 sind es sogar 23 – und eine von Hermann Schuhbauer zuverlässige an jedem Samstagvormittag geöffnete Geschäftsstelle in der Kanzleigasse geboten.

Vorsitzender fordert schnelle Lösung fürs Archiv

Das von Hans-Georg ­Enzenroß und Günter Rath zusammengestellte Jahresheft entsprach dem "bisherigen hohen Niveau", stellte Werner Echle fest, und Schatzmeister Hasko Froese berichtete von einer ausgeglichenen Kasse. Überraschend sei der Verein in den Genuss des "Nachlasses" vom aufgelösten Villinger Weihnachtsmarktverein gekommen. Im Gegenzug sehe man sich dadurch in der Lage, finanzielle Unterstützung sowohl der Narrozunft für eine Fasnetkiste, als auch der Katzenmusik für eine Kopie des von Eugen Merz geschnitzten Marschallstabes zu gewähren.

Im vergangenen Jahr wurde ein monatlicher Stammtisch an jedem ersten Freitag im Monat in der Zehntscheuer ins Leben gerufen und die Homepage neugestaltet (www.ghv-villingen.de). Dort sind jetzt auch die digitalisierten Jahreshefte von 1973 bis 2013 zu finden. Der Altersdurchschnitt der Mitglieder liegt zwar bei 69 Jahren, gleichwohl sei man im Sinne der Mitgliederwerbung dabei, mehr und mehr Veranstaltungen nach Feierabend anzubieten, kündigte Echle an.

Der Geschichts- und Heimatverein mischt sich ein: So setzte man sich dafür ein, dass eine Grüninger Glocke, die früher in der Bickenkapelle hing, in der Stadt bleiben kann, und stiftete dafür einen Sockel. Deutliche Worte richtete Echle erneut an die Stadtverwaltung und den Gemeinderat in Sachen Stadtarchiv. "Das muss in unserer Stadt bleiben", sagte der Vorsitzende und mahnte eine schnelle Lösung an.

Bei den anstehenden Wahlen wurde die Schriftführerin Helga Echle wiedergewählt, auch die Beiräte Hans-Georg Enzenroß, Eberhard Härle, Elvira Hellebrand, Gunnar Mecke, Kurt Müller, Hermann Schuhbauer, Ute Schulze, Michael Tocha, Karl-Heinz Weißer, Claudia Wildi, Roland Brauner, Gunther Schwarz, Günter Rath und Helmut Kury wurden bestätigt.

 
 

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