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Villingen-Schwenningen Handwerkskunst und Kreativität

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Die neuen Gesellen der Feintechnikschule erläutern ausführlich, weshalb sie ihre Prüfungsstücke wählten.  Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder Bote

Einen beeindruckenden Einblick in die Vielfalt, der mit präziser Handwerkskunst und viel Kreativität erstellten Abschlussarbeiten ihrer Schüler bot die staatliche Feintechnikschule (FTS). Deren Qualität und Innovationspotenzial wird von Firmen aus dem weiten Umkreis geschätzt.

VS-Schwenningen. Schulleiter Thomas Ettwein ging zum Auftakt der Ausstellung auf die Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten an der FTS ein. Von 134 Absolventen seien 45 Berufsfachschüler mit anerkanntem Berufsabschluss als Systemelektroniker, Feinwerkmechaniker oder Uhrmacher hervorgegangen. 15 weitere Absolventen erhielten das Attest zum Assistenten der Informations- und Kommunikationstechnik. 41 Absolventen mit dem Abschluss eines staatlich geprüften Technikers, elf neue Uhrmachermeister des Handwerks, 18 neue Industriemeister Metall und elf Schüler, die im Vorqualifizierungsjahr für Arbeit und Beruf erfolgreich waren, ergänzen die Reihe der Absolventen.

Zusätzlich schlossen 73 Schüler mit der Fachhochschulreife ab. Ettwein sprach von einer stolzen Bilanz, zu der sich noch 60 Abiturienten gesellen, die am Monatsanfang ihre Hochschulzugangsberechtigung erhielten. Ettwein bezeichnete dies als ein tolles Ereignis, an einem Tag die herausragenden Abschlussarbeiten der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Explizit nannte er einen Vier-Takt-Verbrennungsmotor, die Konstruktion eines oszillierenden V4 Druckluftmotors, eine Gestensteuerung und die Entwicklung eines Schmalspurschleppers, der den Ernteeinsatz der Reben in den Weinbergen erleichtert.

Um in Sachen Innovation immer ganz vorne mitzuwirken, habe die Feintechnikschule mit technischem Gymnasium bereits vor Jahren das Thema Industrie 4.0 mit einer hochmodernen industriellen Lernfabrik 4.0 in den Fokus gerückt. Aktuell sei die Schule dabei, ein entsprechendes pädagogisches Konzept zu entwickeln, um die Lerninhalte in alle Schularten zu integrieren. Ettwein berichtete von der bevorstehenden Eröffnung der neuen Maschinenhalle und dankte einem Förderkreismitglied für eine Spende in sechsstelliger Höhe zum Kauf eines modernen Fünf-Achs-Bearbeitungszen­trums.

Eine stetige Verbesserung der Unterrichtsqualität lege die Basis für hoch qualifizierte und gut ausgebildete Fachkräfte, welche dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand der Region zu sichern. Abteilungsleiter Technikerschule, Paul-Thomas Welch, bezeichnete eine Auslastungsquote von mehr als 100 Prozent als eine Bestätigung der Schulqualität.

Für das neue Schuljahr sind alle Plätze belegt. Der Ausbildungsbedarf an Uhrmachern steige stetig, da sie mit ihrem Feingespür die geeigneten Voraussetzungen für einen Arbeitsplatz in der Medizintechnik mitbringen. 241 neue Techniker wendeten zur Umsetzung all ihrer Projektarbeiten rund 250 Stunden auf, die unmittelbar der Wirtschaft zu Gute kommen, rechnete Welch vor, dass bei einem angenommenen Stundenlohn von 50 Euro die Wertschöpfung des Ausbildungsganges bei rund 512 500 Euro liege. Neue Gesellen der dreijährigen Berufsfachschule für Technik sind:

Systemelekroniker: Steven Bender, Marvin Böck, David Broghammer, Alexander Ens, Maximilian Hoppe, Britta Hurtig, Mert Kalayci, Marco Karic, Jens Katz, Moritz Klasen und Maik Schneider.

Feinmechaniker: Vanessa Baitinger, Jan Beck, Marvin Held, Christian Hildebrandt, Sven Kowalczewski, Katharina Lehr, Robin Maiwald, Johannes Mohr, Dominik Neidenbach, Zoran Rankovic, Dominik Sander, Björn Schlageter, Jan Schuster, Henrik Stenger und Christoph Wagner.

Uhrmacher: Julius Fobel, Daniel Isaak, Timm Jendel, Alexander Leiderer, Maximilian Loyall, Judith Meßner, Jonas Riedmüller, Alicia Schultheiß und Levent Yagas.

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