Bei dem Anschlag am 29. Januar auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen haben die Täter eine jugoslawische Granate vom Typ M52 geworfen. Nach Angaben von Experten des Landeskriminalamtes handelt es sich bei dem eiförmigen Sprengsatz um eine absolut tödliche Waffe. Solche Handgranaten werden normalerweise in Kriegen eingesetzt. Die tödliche Wirkung erstreckt sich den Angaben zufolge auf ein Umfeld zwischen 10 und 20 Metern. Nicht nur der Druck durch den Sprengsatz gilt als verheerend, sondern auch die Splitter. Durch die Druckwelle können auch Fenster bersten. Als scharf gelten Granaten nur, wenn sie neben dem Sprengstoff auch einen Zünder haben.