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Villingen-Schwenningen Hader-Karle baut Schnapsbrennerei

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Geschäftsführer Hader-Karle alias Karl Fleig und seine Tochter und deisgnierte Nachfolgerin Ramona freuen sich auf die Inbeteibnahme der Erweiterung inkulisve moderner Destillerie. Foto: Bombardi

VS-Weilersbach - Das Event-Wirtshaus ­Hader-Karle in Weilersbach wird um eine Attraktion reicher und erweitert sein Angebot um eine Schnapsbrennerei. Zudem erhöht sich die Lagerkapazität für die selbst gebrauten Bierspezialitäten deutlich.

"Ab diesem Jahr basiert unser Konzept auf den vier Säulen Gastronomie, Hotelbetrieb, Brauerei und neu einer Schnapsbrennerei", fiebert Wirt Karl Fleig bereits dem ersten Schnapsbrand entgegen. Noch ist der Anbau im Anschluss an die Gaststätte im Entstehen, die Destillerie und die insgesamt zwölf neuen Lagertanks mit einer Lagerkapazität zwischen 500 und 800 Liter sind noch nicht geliefert. Doch schon bald ist es soweit, und wie immer, wenn es um einen Anbau oder eine Erweiterung des Standortes geht, krempelt der Chef höchstpersönlich die Ärmel hoch und hilft mit.

Auch hat er bereits konkrete Vorstellungen von seinem Vorhaben. Sowohl die Destillerie als auch das Lager stehen an diversen Tagen den Besuchern zur Besichtigung offen. Ein besonderes Ambiente ergibt sich während der Schau­brennerei durch den Einbezug der bisherigen Außenwand des Gebäudes, die aus dem Jahr 1834 stammt und nach ihrer Freilegung besonders intensiv wirkt.

Im Anbau legt Hader-Karle Karl Fleig gesteigerten Wert auf einen energieeffizienten Betrieb, weshalb er nicht nur ein Blockheizkraftwerk betreibt, sondern die während dem Kühlkreislauf entstehende Abwärme wieder für den Brauereivorgang nutzt. "Dass wir noch einmal einen derartigen Schritt wagen, hat auch mit unserer Tochter Ramona zu tun, die bereit ist, unsere Philosophie fortzuführen, alles selbst zu machen und vor allem das Wirtshaus weiter zu führen."

Ein gastronomisches Aushängeschild

Ramona Fleig entschied sich vor ein paar Jahren in ­Österreich zu einer Ausbildung als Hotel- und Restaurantfachfrau, die sie mit Erfolg abschloss. Nach einem Jahr in einem Top-Hotel in Salzburg kehrte sie in die elterliche Gastronomie zurück, die sie mittelfristig übernimmt.

Ein gastronomisches Aushängeschild im Norden von Villingen-Schwenningen ist das Weilersbacher Wirtshaus Hader-Karle schon lange. Vor 27 Jahren eröffnete die Gaststätte ihre Pforten. Karl Fleig übernahm gemeinsam mit Ehefrau Beate eine Geschäftsführung, deren Erfolgsverlauf sich das Wirteehepaar in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Doch der Glaube an sich selbst und die Idee entwickelten das Vorhaben rasch zu einem überregional beliebten kulinarischen Geheimtipp.

Doch das alleine genügte den ambitionierten Wirtsleuten nicht. So investierten sie 2002 in den Ausbau der Liegenschaft an der Längentalstraße zu einem Hotel. Die Goaß-Alm kam als weitere Attraktion und Gaststättenräumlichkeit hinzu. Und wieder ging der Plan auf. Die für Geschäftsreisende und mitunter Feriengäste ausgelegte Hotellerie ist bis heute gut belegt, und in der Goaß-Alm finden regelmäßig stark frequentierte Veranstaltungen statt.

2010 eigenen Bierbrauerei

2010 setzte Hader-Karle seine Idee von einer eigenen Bierbrauerei in die Tat um. Seither braut er in einem Sudkessel diverse Bierspezialitäten, wobei die Nachfrage nach einem "Hellen" ein Dauerbrenner bleibt.

Durch die neuerliche Investition baut der Hader-Karle seine bekannte Stellung in der Region aus. "Der Plan ist, in der neuen Destillerie klassische Brände und vor allem besondere Whiskey oder Gin-Arten zu erzeugen", verrät Karl Fleig. Er weist darauf hin, dass letztendlich der Verbraucher entscheidet, welchen Genuss er bevorzugt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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