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Villingen-Schwenningen Gymnasium eröffnet Bibliothek

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Sie durften schon vor der Eröffnung in der neuen Bibliothek des Schwenninger Gymnasiums am Deutenberg schmökern (von links): Samila, Daniel, Deniz und Lea. Foto: GaD Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Schwenningen. Fast alle Bücher sind eingebunden, der Raum ist neu gestrichen und eingerichtet. Das Gymnasium am Deutenberg (GaD) hat eine Schüler-Bibliothek. Ab Montag können Schüler der Klassen fünf bis sieben Bücher ausleihen.Untergebracht ist die neue Bibliothek auf der Hallerhöhe, dem Gebäude, in dem die Gymnasiasten ihre ersten beiden Jahre am GaD verbringen. Der Raum 603 hat ockergelbe Wände. Auf dem grauen Nadelfilzteppichboden liegen große Läufer aus grobem Sisal. In einer Ecke stehen ein blaues Sofa und ein blauer Sessel um einen Couchtisch. Ein Stapel Bücher und eine Rolle Einbindefolie auf einem Arbeitstisch verraten, dass es bis zur Eröffnung noch etwas zu tun gibt. Aber die allermeisten der Bücher stehen eingebunden und mit Signatur versehen in den Regalen.

Es gibt zwar auch einige Fach- und Schulbüchern, aber der weitaus größte Teil der Bibliothek sind Jugendbücher. Und zwar keine alten Schinken, sondern nagelneue Bände mit aktueller Jugendliteratur von Harry Potter bis Gregs Tagebuch, eingeteilt in die vier Rubriken Teens, Fantasy, Krimi und History.

Geöffnet hat die Bibliothek ab nächster Woche montags bis mittwochs von 9 bis 11 Uhr. Während dieser Zeiten können Schüler in der Bibliothek schmökern oder Bücher bis zu vier Wochen mit nach Hause nehmen. Ulrike Rösgen konnte die Schule als Betreuerin gewinnen, die die Bücherei während der Öffnungszeiten beaufsichtigt und den Buchverleih abwickelt.

Die Idee zur Schulbibliothek kam von den Schülern selbst, erzählt Deutschlehrerin Angelika Schweizer, die den Aufbau der Bibliothek federführend begleitet hat. Ein entsprechender Wunsch sei vor einiger Zeit in den Ideenkasten der Schule eingeworfen worden. Der habe die Zustimmung der Schulleitung und der Lehrer gefunden, und so konnte es mit der Planung losgehen.

Am Anfang stand ein Treffen mit Mitarbeitern der Stadtbibliothek, die wertvolle Tipps für das Projekt gaben. Eine Bibliotheksmitarbeiterin kam später dann auch in die Schule und zeigte den Schüler der fünften und sechsten Klassen, wie man Bücher richtig einbindet. Auch Schülerinnen der Klasse neun halfen beim Folieren. Regale bekam die Schule von der Gemeindebücherei der Johanneskirche.

Bei der Buchauswahl waren zunächst die Schüler gefragt: Jeder der vorjährigen Fünftklässler durfte ein Wunschbuch nennen, das dann auch tatsächlich angeschafft wurde. Die übrigen Bücher wählte Angelika Schweizer etwa aus der Nominierungsliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis, oder sie schaute bei bekannten Jugendbuchautoren nach geeigneten Titeln. Rund 200 Bücher umfasst nun der Bestand und soll kontinuierlich ausgebaut werden.

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