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Villingen-Schwenningen Gute Stimmung dank "geiler" Idee

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Knapp 2500 Zuschauer lassen sich am Freitag das erste öffentliche Eistraining der Schwenninger Wild Wings in der Helios-Arena nicht entgehen. Foto: Riesterer

VS-Schwenningen - Lange mussten die Eishockey-Fans – auch in der Neckarstadt – nach Ende der vergangenen Saison warten, um ihren Sport live erleben zu können. Doch das ist nun vorbei: Am Freitag fand in der Helios-Arena das erste öffentliche Eistraining der Wild Wings statt.

Zwei Wochen ist es nun her, dass die Eismeister der Helios-Arena um Hermann Vikoler mit der Aufbereitung der Spielfläche beschäftigt waren – dann war in der Helios-Arena alles für eine große Eishockey-Feier hergerichtet. Denn nach einigen ersten Trainingseinheiten hinter verschlossenen Türen gingen die Erstliga-Eishockeycracks nun am vergangenen Freitag erstmals wieder vor Zuschauern auf das Eis. Und dank einer – wie ein Fan es salopp ausdrückte – "geilen Idee" sollte die Stimmung auf den Rängen und auf dem Eis ausgelassen sein.

Zu Beginn, die rund 2500 Zuschauer hatten sich um 18.30 Uhr gerade erst in der Schwenninger Eishalle eingefunden, hieß Stadionsprecher Domenic Liebing die Fans willkommen und stimmte diese direkt auf die Mannschaft ein. Er stellte die Spieler – allen voran Torhüter Dustin Strahlmeier, der mit einem gut gelaunten und lang gezogenen "Strahli" begrüßt wurde – und das Trainerteam um Chefcoach Paul Thompson vor. Soweit alles beim Alten.

Dem folgte der wahre Stimmungsmacher, denn das erste "Eistraining" vor Publikum war keine Aneinanderreihung von sicherlich interessant anzuschauenden – aber beim langjährigen Fan auch genauso altbekannten – Übungseinheiten. Nein, am Freitag trugen die Eishockeyspieler in zwei Mannschaften aufgeteilt eine sogenannte Skill-Competition gegeneinander aus, eine Art Mini-Wettkampf-Reihe aus den verschiedenen Bereichen des Eishockeysports.

Beim Stickhandling galt es, mit dem Puck schnellstmöglich einen Parcours zu durchlaufen, beim Passing war Genauigkeit beim Passspiel gefragt und bei "Speed" ging es darum, wer am Schnellsten und Wendigsten auf den Kufen unterwegs ist. Alle drei Wettkämpfe wurden in Zweier-Duellen ausgetragen – auf den Zuschauerrängen sprang schnell der Funke über, denn jeder Fehler wurde mit lautem "Ouuhh", jede gelungene Aktion mit Jubel und Applaus kommentiert. Den Abschluss machten ein Penaltyschießen und eine kurze Partie klassisches Eishockey.

Die Idee, so Wild-Wings-Pressesprecher Kai Blandin, komme von "Stars & Skills", einem ähnlichen Wettkampf, zu dem die Deutsche Eishockey-Liga jeweils einige Spieler aus den Erstligamannschaften eingeladen hatte, der jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hatte. "Wir wollten mal etwas anderes machen als ein normales Training und das hier hat optimal in unser Konzept gepasst", freute sich Blandin. "Und es scheint nicht nur bei den Fans gut anzukommen", fügte er augenzwinkernd hinzu. Denn auch die Spieler auf dem Eis und an der Bande hatten Spaß, lieferten sich gespielte "Prügeleien", flachsten miteinander und mit den Fans.

Diese waren, so die einhellige Meinung der Befragten, vom Ablauf des Abends sehr zufrieden. "Es freut mich vor allem, dass so viele von uns da sind, mehr als in den letzten Jahren", war sich ein junger Mann sicher. "Man könnte fast meinen, es kommt ein wenig Euphorie auf."

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