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Villingen-Schwenningen Grüne gewinnen die Wahl

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Petra Neubauer (Zweite von links) und Christina Kenzalin schütten die Urne aus – jetzt geht es ans Zählen. Heiko Wetzel hilft dabei. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Etwa die Hälfte der wahlberechtigten Villingen-Schwenninger gaben ihre Stimme für Europa ab. Dabei gehen die Grünen als deutlicher Gewinner der Wahl hervor. Die vermeintlich "Großen" hingegen verzeichneten im Vergleich zu 2014 ein deutliches Minus.

Villingen-Schwenningen. Die CDU ist wie schon vor fünf Jahren stärkste Kraft, allerdings verpassten die Christdemokraten die 40-Prozent-Marke dieses Mal mehr als deutlich. Waren es 2014 noch 42,1 Prozent, sind es dieses Jahr 7,8 Prozentpunkte weniger. Eine noch herbere Niederlage muss die SPD einstecken. Die Sozialdemokraten verloren 10,0 Prozentpunkte und kommen nur noch auf 12,4 Prozent.

Beinahe doppelt so gut wie noch 2014 ist das Ergebnis der FDP. Von 3,8 Prozent steigt der FDP-Wert auf 7,1 Prozent.­ Die AfD legte, wenn auch nur minimal (1,7 Prozent), ebenfalls zu und sicherte sich 10,9 Prozent der Stimmen. Als großer Gewinner gehen die Grünen aus der Europawahl in VS hervor. Mit 22,2 Prozent der Stimmen verdoppelten sie fast ihr Ergebnis von 2014 (11,3).

Ähnliches Bild in V und S

Die Reihenfolge der fünf meistgewählten Parteien ist in den beiden Stadtbezirken dieselbe. Die CDU landet vor den Grünen, der SPD, der AfD und der FDP. In Villingen wählten 9711 Bürger und gaben 9561 gültige Stimmen ab. In Schwenningen gingen von 20 760 Wahlberechtigten 6613 zur Wahlurne und gaben 6534 gültige Stimmen ab.

Prozentual die meisten Stimmen sammelten die Grünen im Villinger Wahllokal "Südstadtschule" (35,8 Prozent), in Schwenningen mit 25,9 Prozent in der "Friedensschule". Als AfD-Hochburg entpuppten sich die Wahllokale "David-Fuchs-Haus" in Villingen (27,1 Prozent) und "Gymnasium am Deutenberg, Außenstelle Hallerhöhe" in Schwenningen. Die "Alternative für Deutschland" bekam 17,0 Prozent der dort abgegebenen Stimmen.

Stadtteile wählen fleißig

In den Stadtteilen zählen die Bürger grundsätzlich zu den fleißigen Wählern. Allerdings war die Wahlbeteiligung nur in drei der neun Stadtteile tatsächlich höher als die gesamtstädtische Wahlbeteiligung von 52,6 Prozent. Am höchsten war sie in Herzogenweiler (55,7 Prozent), gefolgt von Rietheim (55,5) und Tannheim (52,9). Es folgen absteigend nach deren Beteiligung: Mühlhausen (49,3), Weilersbach (47,8), Pfaffenweiler (46,7), Obereschach (46,1), Marbach (43,0) und Weigheim (41,4).

Die Wahlbeteiligung stieg im Vergleich zu 2014 deutlich an. Gingen damals nur 41,5 Prozent zur Wahl, waren es dieses Jahr 52,6 Prozent. Das entspricht rund 6000 Stimmen, die in VS mehr abgegeben wurden.

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