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Villingen-Schwenningen Gleich sechs Neue auf einen Schlag

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Die Abteilungskommandanten erhalten von Oberbürgermeister Jürgen Roth den symbolischen Schlüssel für insgesamt sechs neue Fahrzeuge. Auch der neue VS-Feuerwehrchef Markus Megerle (rechts) freut sich. Foto: Eich Foto: Schwarzwälder Bote

Der zukünftige Feuerwehrchef von VS durfte bei einem besonderem Ereignis dabei sein: Gleich sechs neue Fahrzeuge wurden im Beisein von Markus Megerle an die Freiwillige Feuerwehr Villingen-Schwenningen übergeben. Bei der Ausstattung gibt es dabei eine Premiere.

Villingen-Schwenningen. Es gibt sicherlich unangenehmere Termin, als die Übergabe und Einweihung von neuen Fahrzeugen, um sich erstmals im offiziellen Rahmen den Kameraden der Feuerwehr Villingen-Schwenningen zu präsentieren. Dieses Glück hatte am Donnerstag Markus Megerle, der ab 1. September der neue hauptamtliche Feuerwehrkommandant von Villingen-Schwenningen sein wird.

Er durfte deshalb sogleich miterleben, dass der Stadt die gute Ausstattung ihrer Feuerwehrabteilung am Herzen liegt: 600 000 Euro wurden in insgesamt sechs neue Fahrzeuge investiert.

Dazu gehören neben dem Gerätewagen Logistik (GWL-2; Wert: 259 000 Euro), der bereits seit Dezember zur Abteilung Schwenningen gehört, insgesamt fünf Mannschaftstransportwagen (MTW; Gesamtwert: 251 000 Euro) für die Abteilungen Villingen, Rietheim, Weilersbach und Weigheim sowie die Löschgruppe Mühlhausen. Der GWL-2 kann dabei mittels Rollcontainern für vielseitige Einsatzaufgaben genutzt werden und ermöglicht hierbei die zügige Nachführung von Einsatzmitteln bei größeren Schadensereignissen. Der Wagen ersetzt einen Gerätewagen, der bereits seit 1992 im Dienst war.

Bei den MTWs, die als erste Fahrzeuge der VS-Feuerwehr überhaupt sowohl mit der digitalen als auch mit der analogen Funktechnik ausgestattet sind, war die Zeit für Neuerungen ebenfalls reif. Denn: Die bisher genutzten Fahrzeuge waren bereits über 20 Jahre im Dienst. Der Wagen der Abteilung Weilersbach musste nach einer technischen Überprüfung sogar bereits im Dezember 2018 vorzeitig außer Dienst gestellt werden.

Oberbürgermeister Jürgen Roth zeigte sich angesichts der Übergabe im Schwenninger Gerätehaus stolz, dass die Stadt "das Geld zur Verfügung habe stellen dürfen". Für Christoph Kleiner, stellvertretender Kreisbrandmeister, ist es erfreulich zu sehen, dass Villingen-Schwenningen in diesen Bereich investiere und die Abteilungen gut ausstatte.

Diakon Michael Radik nahm im Beisein der zahlreichen Kameraden die Segnung der sechs Fahrzeuge vor, die nun "im Dienste christlicher Menschlichkeit" unterwegs sein werden.

Der Termin war auch der ideale Anlass, um Gerhard Jordan als Abteilungskommandanten von Rietheim sowie seinen Stellvertreter Ewald Bucher nach ihrer Wiederwahl offiziell einzusetzen. Zudem nutzte Ralf Hofmann, der vor neun Monaten als ehrenamtlicher Gesamtkommandant in die Bresche gesprungen war, als Not am Mann war, die Übergabe um sich für das Vertrauen während seiner Amtszeit zu bedanken.

Roth betonte, dass Hofmann sich "für die Feuerwehr ins Zeug gelegt hat und viele Stunden investiert hat", um die Aufgaben der vakanten Stelle zu erfüllen. Denn, das ist allen Beteiligten bewusst: Eine Selbstverständlichkeit war dies angesichts des enormen Pensums und neben dem Job definitiv nicht. ­

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